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Ein Platz fürs Dolce Vita

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Ausgleich zum Lehrbetrieb: Studenten chillen im Innenhof von Gebäude B.
Ausgleich zum Lehrbetrieb: Studenten chillen im Innenhof von Gebäude B. © Ralph Keim

Mit einem Grillfest hat die Hochschule Rhein-Main den neuen Innenhof des sanierten B-Gebäudes eröffnet. Rund 6000 Euro hat die Hochschule bislang in das Projekt investiert und für ihre Studenten einen tollen Platz zum abendlichen Chillen geschaffen.

Da ist man doch gerne Student: ein eisgekühltes Bier in der rechten Hand, eine Bratwurst vom Grill in der linken. Und um sich herum nur gut gelaunte Kommilitonen, die den Lern- und Prüfungsstress zumindest für ein paar Stunden vergessen haben. Dass das mitunter trockene Studentenleben durchaus auch ein Dolce Vita sein kann, erleben derzeit die Studierenden der Hochschule Rhein-Main in Rüsselsheim. Rechtzeitig zum Ausbruch des Hochsommers ist im sanierten B-Bau des Fachbereichs Ingenieurwissenschaften der neu gestaltete Innenhof fertig geworden.

Studenten hatten das Sagen

Dort steht – quasi als Dreh- und Angelpunkt der abendlichen Party – ein fest installierter Schwenkgrill. Mehrere Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen ein. Als am Dienstagabend Rüsselsheims Oberbürgermeister Patrick Burghardt (CDU), Hochschul-Präsident Detlev Reymann, Dekanin Konstanze Anspach und Dekan Wolfgang Kleinekofort den Innenhof offiziell seiner Bestimmung übergaben, lag der Großteil davon noch im prallen Sonnenschein.

Entsprechend kurz fielen die Reden aus, was den Gästen nur recht war. Denn auf dem Grill brutzelten bereits die Bratwürste. Und bei 31 Grad konnten die gekühlten Getränke nur noch wärmer werden.

Sowohl die Planung der Umgestaltung des zuvor weitgehend ungenutzten Innenhofs als auch die Konstruktion der wetterfesten Sitzmöbel wurden im Rahmen studentischer Projekte aus den Studienbereichen Umwelttechnik und Maschinenbau unter der Leitung von Dekanin Anspach umgesetzt. Dabei wurde auf die im B-Gebäude untergebrachte Metallwerkstatt und die Schreinerei der Hochschule zurückgegriffen.

Besonders Oberbürgermeister Burghardt zeigte sich begeistert von der Wandlung des vormals recht tristen Innenhofs. Vor mehr als einem halben Jahr hatte sich der Rathauschef bereits vor Ort über das Projekt informiert. Damals war der Innenhof von Gestrüpp überwuchert. In den Ecken lag Müll, die Rampe wurde von größeren Containern blockiert.

17 Studenten haben in den zurückliegenden Monaten unter der Leitung von Anspach aus dem hässlichen Entlein einen schönen Schwan gemacht. Mit 5000 Euro unterstützte die Gesellschaft zur Förderung des Ingenieurstudiums die Umgestaltung. Zahlreiche Firmen beteiligten sich ebenfalls an der Finanzierung.

Reymann kündigte an, dass noch weitere Sitzgelegenheiten angeschafft werden sollen. Zur optimalen Platzierung führten die Studenten eine Verschattungsanalyse durch.

Das 130 Quadratmeter umfassende Grün wird jetzt regelmäßig gepflegt. Begeistert zeigte sich auch die Dekanin. „Glücklicherweise ist der Innenhof nachts von außen nicht zugänglich“, bekräftigte sie angesichts des nicht selten vorkommenden Vandalismus‘ auf dem auch nachts offen zugänglichen Hochschulareal. (eda)

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