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Platz zum Feiern für 32.000 Menschen

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Hinter der Opel-Konzernzentrale soll die Hessentagsarena entstehen. Wie die Besucherströme möglichst sicher gelenkt werden können, diskutieren Sicherheitsexperten derzeit.

Als Austragungsort der großen Konzerte und Partys ist sie für jeden Hessentag eine Spielstätte von großer Bedeutung: Die Hessentagsarena. Für den Rüsselsheimer Hessentag ist die Openair-Bühne sogar von noch entscheidenderer Bedeutung. Ohne die Zusage von Opel, den Parkplatz hinter der Konzernzentrale für die Arena zur Verfügung zu stellen, wäre es nämlich erst gar nicht zu einer Bewerbung Rüsselsheims als Ausrichterkommune gekommen. Jetzt gaben die Hessentagsorganisatoren erste Einblicke in ihre Planungen für die Spielstätte, die bis zu 32 000 Menschen Platz bieten soll.

Architekt Frank Siebold, der Spezialist für Veranstaltungsstätten dieser Art ist und seit 2006 alle Hessentagsarenen mitgeplant hat, erklärte, je nach Bedarf könnten an den Seiten der Bühne noch kleinere Podeste errichtet oder auch auf kleinere Bühnenlösungen zurückgegriffen werden. Momentan gehen die Planer davon aus, dass die Rüsselsheimer Arena eine über 55 Meter breite und bis zu 22 Meter hohe Bühne bekommen wird – das wären ganz ähnliche Ausmaße wie dieses Jahr in Herborn.

Damit enden aber auch schon die Gemeinsamkeiten mit der Hessentagsarena 2016, denn die Voraussetzungen in Rüsselsheim sind grundlegend anders – und aus Sicht der Planer besser. Weil nicht auf der grünen Wiese gebaut werden muss, fallen etliche Vorarbeiten weg. So etwa das Verlegen von Stahlplatten im Backstagebereich, damit Sattelzüge und Nightliner nicht im Matsch versinken. Insgesamt, fügt Oberbürgermeister Patrick Burghardt an, spare man im Vergleich zu Herborn allein bei der Arena rund eine halbe Million Euro.

Podest für 70 Rollifahrer

Was die Raumaufteilung angeht, soll der Publikumsbereich fast den kompletten Haupt-Parkplatz einnehmen. Der Einlass wird vermutlich über einen großen Eingangsbereich am westlichen Ende des Grundwegs erfolgen. Für Besucher mit Gehbehinderungen ist ein Rollipodest mit rund 70 Plätzen und guter Sicht auf die Hauptbühne vorgesehen. Dieses kommt ans östliche Ende der Fläche, der Parkplatz auf der Rückseite der Wohnbebauung an der Darmstädter Straße wird zum Backstagebereich.

Wie die Besucherströme möglichst sicher gelenkt werden können, diskutieren Sicherheitsexperten derzeit. Vor allem die Abreise sei stets ein Knackpunkt, wenn alle Besucher gleichzeitig vom Gelände strömen. Durch die beiden Bahnhöfe in der Nähe werde sich aber auch dort eine gute Lösung finden lassen. Für Gäste, die mit dem Auto angereist sind, werden Opel-Parkhäuser am Rugbyring zur Verfügung stehen und ein Shuttlebusverkehr zu den entfernter liegenden Parkplätzen eingerichtet. (ers)

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