Darmstadt

Platten wie am Karo5

Magistrat wählt Belag für den Friedensplatz aus

Darmstadt ist einen Schritt weiter bei der Umgestaltung des Friedensplatzes. Zwar ist der Baubeginn noch mal um einige Monate verschoben worden, doch hat die Stadt sich nun entschieden, wie der Platzbelag auf der Hauptfläche aussehen soll: ähnlich wie die große Freifläche vor dem Welcome-Hotel und dem „Karo5“ am Ostrand des Karolinenplatzes.

Dort liegt seit knapp zehn Jahren ein Karree aus langrechteckigen Natursteinplatten, die von einem Rahmen aus Granitkleinpflaster eingefasst sind. Die Platten sind beige-rötlich meliert, schimmern je nach Lichteinfall aber auch hellgrau. Die Nutzung – rege Passantenströme, studentische Vergnügungen, dazu das Schlossgrabenfest – haben dem Belag bislang offenkundig wenig anhaben können.

Aufgrund dieser Eigenschaften gelangten diese Platten in die engere Wahl. Dass sich der Magistrat für sie entschied, hatte am Ende aber noch einen anderen Grund: „Wir wollen nicht auf jedem Platz mit einer neuen Gestaltung antreten“, erklärt Planungsamtsleiter Jochen Krehbiehl, Man habe sich hier auch von der Bürgergruppe „Kulturelle Mitte“ anregen lassen, die „engagiert dafür votiert, die Innenstadt als zusammengehörigen Raum anzusehen“, erklärt Oberbürgermeister Jochen Partsch, der im Augenblick das vakante Amt des Baudezernenten versieht.

Den Platzbelag-Test für den Friedensplatz hatte noch die im Sommer nach Düsseldorf gewechselte Baudezernentin Cornelia Zuschke veranlasst. Vor dem Weihnachtsmarkt 2015 waren Vergleichsflächen angelegt worden. Der Fuhrpark der Weihnachtsmarktschausteller bot die erste Lastprobe. ers

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare