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Piraten mit Programm

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Nahverkehr, Infrastruktur, Bürgerrechte, Transparenz und Bildung – das sind die Hauptthemen im Kommunalwahlprogramm der Piratenpartei in Darmstadt, das die Mitglieder bei ihrem Parteitag beschlossen haben. Außerdem wählten die Piraten ihre Kandidaten für das Stadtparlament.

Die Mitglieder aus Darmstadt und dem Landkreis Darmstadt-Dieburg vereinen sich zu einem Regionalverband. Insgesamt hat die Piratenpartei in Stadt und Landkreis 100 Mitglieder, 30 nahmen am Parteitag teil.

Die Kampfabstimmung um die ersten drei Listenplätze brachte die 25-jährige Biologiestudentin Claudia Stricker auf Platz eins, ihr folgen der 37-jährige Chemiker Bernhard Schubach und Markus Drenger.

25 Kandidaten haben die Piraten für das Darmstädter Stadtparlament gewählt. Im Vorstand des Regionalverbands kommen Beisitzer Norbert Rücker und Schatzmeisterin Saskia Weber aus dem Kreis, aus Darmstadt kommen die Vorsitzende Claudia Stricker, ihr Stellvertreter Bernhard Schubach und Beisitzer Markus Drenger.

Die Piraten wollten einen gemeinsamen Schulentwicklungsplan für Stadt und Kreis sowie freien Zugang zu Bildung und Bildungsmedien, sagten Vorsitzende Claudia Stricker und Schatzmeisterin Saskia Weber. Dazu gehöre eine freie WLAN-Verbindung in Darmstadt. Man habe ein Konzept entwickelt, jedem nach einer Registrierung Zugang zum Internet zu gewähren, ohne dass die Kosten die Stadt belasteten.

Weitere Vorhaben: Die ÖPNV-Taktzeiten wolle man verdichten, Konflikte zwischen Fahrradfahrern und Fußgängern entflechten und den Lkw-Transitverkehr aus der Stadt raushalten, sagte Spitzenkandidatin Stricker. Außerdem müsse es mehr Transparenz bei der Besetzung von Posten in kommunalen Betrieben geben. Eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sollte die Kriterien festlegen, die eine Führungskraft für den neuen Job braucht. ( mawi)

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