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Ein Pirat will Landrat werden

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Peter Löwenstein fordert mehr Transparenz bei kommunalen Beteiligungen.
Peter Löwenstein fordert mehr Transparenz bei kommunalen Beteiligungen. © E

Dritter Anwärter bei der Wahl.

Die Piratenpartei schickt nun auch einen Kandidaten in die Landratswahl am 19. April: Der 55 Jahre alte Peter Löwenstein aus Münster ist nach Amtsinhaber Klaus Peter Schellhaas (SPD) und dem parteilosen Dieter Thomas, der für die CDU antritt, der dritte Anwärter für den Posten.

Der 55-Jährige ist in Reinheim aufgewachsen und Geschäftsführer einer eigenen IT-Beratungsfirma in Offenbach. Zuvor hat er im IT-Bereich unter anderem in Mitteleuropa, Russland und den USA gearbeitet, seit 2003 war er freiberuflich in der Regionalentwicklung und Wirtschaftsförderung für Kreise und Kommunen tätig. Seit 2009 steht die sichere Kommunikation mit Smartphones im Mittelpunkt seiner Firma.

Bei den Piraten ist Löwenstein seit Herbst 2014 zum zweiten Mal im Vorstand des Kreisverbandes aktiv, derzeit als stellvertretender Vorsitzender.

Als Jugendlicher war er Vorstandsmitglied der Reinheimer Jusos. 1979 ging Löwenstein nach Frankfurt, wo er sich im „Arbeitskreis Realpolitik“ der Grünen, bei den Startbahn-West-Protesten und in der Anti-AKW-Bewegung engagierte. Im Jahr 2000 kam er zurück nach Reinheim-Ueberau. Mittlerweile lebt er mit seiner Frau in Münster.

Löwenstein ist überzeugt, der Aufgabe als Landrat gewachsen zu sein: „Ich habe südhessische Zweckverbände, die Kreisverwaltung in Kranichstein und Städte hier in der Region beraten.“ Als Themen nennt er Freifunk auf den Kreis-Gebäuden, die Integration der Flüchtlinge im Kreis und mehr Transparenz bei den kommuneneigenen Betrieben und Beteiligungen. Zudem will er sich für eine ÖPNV-Stundentaktung bis 23 Uhr und eine bessere Kooperation mit Darmstadt und der Region einsetzen. (pia)

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