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Bier soll weiterhin in Pfungstadt gebraut werden.

Pfungstadt

Brauereigelände kann verkauft werden

  • Claudia Kabel
    vonClaudia Kabel
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Zweiter Anlauf für den Erhalt der Pfungstädter Brauerei: Gläubiger stimmen dem Verkauf des Geländes zu. Der Neubau von Wohnungen in der Innenstadt ist geplant.

Pfungstadt. Der Weg für den Verkauf des Brauereigrundstücks in der Innenstadt von Pfungstadt ist frei. Am Samstag haben die 97 Gesellschafter der Pfungstädter Brauerei einstimmig dem vorliegenden Kaufvertrag zugestimmt. Damit können der Mannheimer Unternehmer Daniel Hopp und der Dossenheimer Projektentwickler Conceptaplan auf dem rund 45 000 Quadratmeter großen Grundstück ein neues Stadtquartier mit Wohnungen errichten.

Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, wie es in einer Mitteilung der Brauerei heißt.

„Die Gläubiger und andere Beteiligte des Verfahrens sollen im August über die vorliegenden Angebote abstimmen“, so Rechtsanwältin Annemarie Dhonau, die die Brauerei im Schutzschirmverfahren unterstützt.

Solide Investoren hätten ihr Interesse bekundet, erklärte Stefan Seibold, Geschäftsführer der Pfungstädter Brauerei Hildebrand. Sie wollten in Pfungstadt einen Neubau für die Brauerei errichten und Pfungstädter Bier als regionale Marke stärken. Weitere Details wollte er nicht nennen.

Anfang Juni hatte die Brauerei mitgeteilt, dass das Unternehmen im Schutzschirmverfahren saniert werden soll, um eine drohende Zahlungsunfähigkeit durch Umsatzeinbrüche in der Corona-Krise abzuwenden.

Im Februar war der Versuch gescheitert, das Brauerei-Areal an den Investor Uwe Dieter Krück zu verkaufen.

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