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In Pfungstadt wird es keine Haie zum Anschauen geben.
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In Pfungstadt wird es keine Haie zum Anschauen geben.

Pfungstadt

Pfungstadt: Aus für Shark-City

  • Claudia Kabel
    VonClaudia Kabel
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Stadtverordnete heben alle Beschlüsse zum Verkauf des Geländes für Europas größtes Indoor-Haifischbecken auf. Tierschutzverbände jubeln.

Es wird kein Haifisch-Ozeanium in Pfungstadt (Landkreis Darmstadt-Dieburg) geben. Die Stadtverordneten haben am Montag auf Antrag von Grünen, Unabhängigen Bürgern und Freien Wählern den Beschluss zum Grundstücksverkauf und alle damit verbundenen Beschlüsse zur Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans aufgehoben.

Im Mai war die Reservierungsfrist für das 21 000-Quadratmeter-Areal ausgelaufen, ohne dass der Kaufvertrag mit dem Investor, The Seven Seas Aquarium, unterzeichnet worden war. Bürgermeister Patrick Koch (SPD) sagte auf FR-Anfrage: „Es ist nachvollziehbar, dass die Stadtverordneten nach vier Jahren die Geduld verlieren und Klarheit haben wollen. Dennoch wurde der gestrige Beschluss ohne Not gefasst.“ Tierschutzorganisationen und die Bürgerinitiative Pfungstadt begrüßten den Beschluss. Sie hatten von Beginn an gegen die schon für 2019 geplante Einrichtung von Europas größtem Indoor-Haifischbecken protestiert. Peta forderte Bürgermeister Koch auf, künftig vom Bau „archaischer Tiergefängnisse“ abzusehen und nur Projekte zu initiieren, die tier-, klima- und bürgerfreundlich seien. Die Investoren waren auf Anfrage nicht zu erreichen. cka

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