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Opel-Azubis sammeln für Flüchtlinge

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Die Jugendvertretung des Autoherstellers Opel hatte in der vergangenen Woche alle Mitarbeiter am Standort zur Teilnahme an einer Spendenaktion aufgerufen. Jetzt ist die Übergabe von Sachspenden an Flüchtlinge erfolgt.

Die Opel-Jugendvertretung hat gestern Sachspenden an die Flüchtlinge in der Gemeinschaftsunterkunft am Flörsheimer Weg in Rüsselsheim übergeben – gespendet von rund 4000 der 13 000 Beschäftigten am Rüsselsheimer Opel-Standort. Den Spendenaufruf hatte der Opel-Nachwuchs werksweit verbreitet.

Die Jugendvertretung des Autoherstellers hatte in der vergangenen Woche alle Mitarbeiter am Standort zur Teilnahme an der Spendenaktion aufgerufen. Von Montag bis Mittwoch platzierte sich der Nachwuchs mit je einem Transporter vor den Toren von Adam-Opel-Haus und M55, um die Sachspenden entgegenzunehmen. Insgesamt kamen sechs Wagenladungen zusammen, darunter über 25 Fahrräder, Spielsachen und Kleidung.

„Wir möchten vor allem die meist jungen Flüchtlinge willkommen heißen und bei ihrer Ankunft hier in der Region unterstützen“, begründete Yorgun Aggül, Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung bei Opel, die Spendenaktion. „Deshalb hatten wir die Kollegen auf der letzten Betriebsversammlung aufgerufen, Sachspenden abzugeben. Der Rücklauf war überwältigend.“

Aus dem im Lager auf dem Betriebsgelände verbliebenen Spendengros will die Opel-Jugend jetzt möglicherweise einen Kleiderflohmarkt zusammenstellen, aus dem sich die Flüchtlinge weiterhin bedienen können. Der Rest der Sachspenden könnte über das Rote Kreuz benachbarten Flüchtlingsunterkünften zur Verfügung gestellt werden.

Im Internet informiert das Netzwerk Flüchtlingshilfe darüber, welche Spenden besonders gebraucht werden: www.netzwerk-fluechtlingshilfe-ruesselsheim.de. (ers/plu)

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