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Omikron in Darmstadt: Deutlich geringere Sterblichkeit

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Von: Jens Joachim

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Im Klinikum Darmstadt werden die meisten Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt.
Im Klinikum Darmstadt werden die meisten Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung behandelt. © Renate Hoyer

Trotz der extrem hohen Infektionszahlen ist die Sterblichkeitsrate im Vergleich zu anderen Varianten deutlich gesunken. Die Sieben-Tage-Inzidenz sinkt in Darmstadt weiter. Die Situation in den Kliniken ist „stabil, aber herausfordernd“.

Die Prognose des Darmstädter Gesundheitsamts hat sich bestätigt: Die Zahl der täglich bestätigten Infektionsfälle mit dem Coronavirus sinkt weiter. Seit Montag liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Darmstadt wieder unter der Marke von 1000. Am Mittwoch lag der Wert bei 924,8.

Laut Gesundheitsamt ist die Sterblichkeit im Laufe der Omikron-Welle trotz extrem hoher Fallzahlen im Vergleich zu Delta und anderen Varianten deutlich gesunken. In den Darmstädter Kliniken ist die Situation „stabil, aber herausfordernd“, teilte die Stadt am Mittwoch mit. Auf den Normal- und den Intensivstationen wurden im Klinikum Darmstadt 25 (16), im Elisabethenstift 21 (3), im Alice-Hospital 6 (0) und in den Kinderkliniken vier Patientinnen und Patienten behandelt.

In den Pflegeeinrichtungen ist indes weiter ein Anstieg des Infektionsgeschehens zu verzeichnen. Am Mittwochvormittag gab es mehr als 60 infizierte Bewohnerinnen und Bewohner in den Heimen, teilte das Sozialdezernat mit. Es gebe aber „bisher nur milde Verläufe“.

In den Schulen wurde nach Angaben des Staatlichen Schulamts nach einem dreiwöchigen Anstieg der Infektionszahlen nun bereits in der dritten Woche ein Rückgang verzeichnet. In den städtischen Kitas waren am Mittwoch Corona-Infektionen von fünf Kindern und fünf Fachkräften bekannt. jjo

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