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Tag der offenen Tür im Klinikum

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Hinweisschilder in den Klinik Darmstadt.
Hinweisschilder in den Klinik Darmstadt. © FR-Bild: Andreas Arnold

Den nagelneuen Bau mit seinen elf Stationen und sieben Stockwerken haben sich die Darmstädter am Samstag angeschaut. Viele Besucher loben die Helligkeit und Freundlichkeit in den neuen Räumen.

Schlangestehen am Cholesterintest. Drei Frauen schaffen hier im Akkord: Ein Piks in den Finger, Blutstropfen abnehmen, fast fertig. Wie viele heute schon da waren? "Viele", befindet eine von ihnen lachend und setzt zum nächsten Piksen an. "Ich hatte schon 100."

Da ist der Tag der Offenen Tür im Neubau der Medizinischen Kliniken Darmstadt am Samstag gerade mal zwei Stunden alt. Direkt neben dem Cholesterin-Stand im Untergeschoss der großzügigen Empfangshalle, wo Besucher zwischen Informationsständen umherschlendern, sehen sich Elisabeth Fleckenstein und Hans-Jörg Birkenstock um. "Es ist enorm, so groß, so hell, ich bin sprachlos", begeistert sich die Darmstädterin. "Wie ein Hotel", lobt ihr Begleiter, auf eine Krücke gestützt. "Allein schon, wenn man ins Foyer reinkommt, sieht es gar nicht aus wie ein Krankenhaus."

Viel Lob für Architektur

Karin Dobrzanski packt ihren ersten Eindruck in ein schlichtes, aber schlagkräftiges Wort: "Wahnsinn." Mit einer Freundin hat sie sich den nagelneuen Bau mit seinen elf Stationen und sieben Stockwerken schon angeschaut und ist sehr angetan. "Mir ist die Helligkeit aufgefallen, alles sehr freundlich." Auch die alte Synagoge, deren Überreste in den Neubau integriert worden sind, habe sie beeindruckt.

Wen man auch fragt an diesem historischen Klinikum-Tag, an dem die Bevölkerung zum ersten Mal seit fast 50 Jahren einen Bettenhaus-Neubau auf dem Gelände an der Grafenstraße besichtigen kann - es gibt nur begeisterte Kommentare. "Unser Ziel war, dass 5000 kommen", sagt Klinikum-Sprecherin Isolde Debus-Spangenberg freudig lächelnd inmitten des volksfestartigen Besucherandrangs. "Und ich glaube, da sind wir auf einem guten Weg."

Vor allem ältere Menschen pilgern umher, ausgerüstet mit einem Gesundheitspass, mit dem sie Mess-Stationen abspazieren und ihre Gesundheitswerte eintragen lassen können. Dorothé Rose wartet, dass sie beim Ultraschall drankommt. Eigentlich wollte die 73 Jahre alte Dame zum Bauchaortenaneurysma-Screening, doch da wird wegen Überfüllung keiner mehr genommen. "Ich finde gut, dass sie hier etwas für die Gesundheit anbieten", sagt sie. "Und man sieht ja auch, dass es die Bevölkerung anlockt." (aw)

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