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Auf der neuen Plattform erfahren Interessierte zum Beispiel, wo sie ökologisch angebaute Lebensmittel kaufen können.
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Auf der neuen Plattform erfahren Interessierte zum Beispiel, wo sie ökologisch angebaute Lebensmittel kaufen können.

Südhessen

Öko-Landbau: Neue Plattform zeigt Angebote

  • Claudia Kabel
    VonClaudia Kabel
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Die Ökomodellregion Süd, zu der Darmstadt und seit neuestem der Kreis Bergstraße gehört, ist jetzt die größte in Hessen. Eine neue Plattform soll Kunden und Kundinnen informieren.

Wo werden regionale Bioprodukte hergestellt und verkauft? Welche Veranstaltungen zu Nachhaltigkeit und Ökologie finden in der Region statt, und wer macht sich für Ausbau und Vernetzung ökologischer Produktionen stark? Über die am Dienstag freigeschaltete Plattform www.suedhessen-isst-bio.de können sich Kund:innen und Erzeuger:innen ab sofort informieren und zusammenfinden. Das Projekt hat die Ökomodellregion Süd in Zusammenarbeit mit Studierenden der Hochschule Darmstadt umgesetzt.

Mit Inbetriebnahme der Website wurde auch der Beitritt des Kreises Bergstraße zur Modellregion in einem Online-Festakt gefeiert. „Mit vier Landkreisen und einer Stadt bildet sie nun die größte hessische Modellregion und soll Vorbildfunktion für ganz Hessen haben“, sagte Landwirtschafts- und Umweltministerin Priska Hinz (Grüne). Zum Verbund gehören neben dem Kreis Bergstraße der Kreis Groß-Gerau, der Odenwaldkreis, der Landkreis Darmstadt-Dieburg und die Stadt Darmstadt. Ziel ist, für Ökolandbau und regionale Produkte zu werben, Vermarktungsstrukturen zu verbessern und für Natur und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren.

Das Projekt

Die Ökomodellregion Süd ist ein öffentliches Projekt zur Förderung von Ökolandbau und regionalen Wertschöpfungsketten. In sieben Projektgruppen engagieren sich Personen aus verschiedenen Netzwerken. Hessenweit gibt es zwölf Ökomodellregionen.

Eine Informationsveranstaltung rund um die Ökomodellregion Süd findet am 8. Juni statt. Informationen unter: www.oekomodellregionen-hessen.de/region/sued/projekte

Erreichbar ist die neue Plattform unter https://suedhessen-isst-bio.de

Bereits 16 Prozent der landwirtschaftlichen Flächen in Hessen werden laut Hinz ökologisch bewirtschaftet; bis 2025 sollen es 25 Prozent sein. Alle Landkreise und Städte seien in Modellregionen zusammengeschlossen. Als „Mikrokosmos mit vielseitigen Möglichkeiten“ bezeichnete Landrat Christian Engelhardt (CDU) den Kreis Bergstraße.

Kreislandwirt Sebastian Glaser betonte, dass für Ökolandwirtschaft aber auch Fläche benötigt werde. Allerdings stünden Landwirte und Landwirtinnen in Konkurrenz mit Wohnungsbau, Bahntrassen, Flächen für Photovoltaikanlagen und Straßenbau. Zudem sei wichtig, dass der Marktpreis dem Wert der Produkte entspreche.

Der Vorsitzende des Bundes ökologischer Landwirtschaft, Felix Prinz zu Löwenstein, der im Landkreis Darmstadt-Dieburg seinen Hof vor vielen Jahren auf Bio umgestellt hat, sagte während der Feierstunde, die Modellregion eröffne die Chance für ökologische Landwirtschaft – und diese sei ein Beitrag zur Lösung der Klimakrise.

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