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Öfter mal flirten

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30.000 Euro lassen sich die Verkehrsbetriebe ihre Imagekampagne kosten, die mehr Menschen zum Umsteigen auf Busse und Bahnen bringen soll.

"Es reicht nicht, ein gutes Angebot zu haben, man muss dafür auch werben." So begründete Matthias Kalbfuss, Vorsitzender der Geschäftsführung der Heag mobilo GmbH, eine Imagekampagne. Die 30 000 Euro teure Kampagne, die getragen wird von Heag mobilo und Dadina, unterstützt von der Stadt Darmstadt und dem Rhein-Main-Verkehrsverbund, soll mit Plakaten, Anzeigen, im Fahrgastfernsehen und mit großflächigen Motiven auf Bussen und Straßenbahnen Werbung machen für die Benutzung von Bussen und Bahnen.

Dazu gibt es drei unterschiedliche Werbeslogans: "Öfter mal flirten", "Öfter mal am Stau vorbei" und "Öfter mal die Oma besuchen", verbunden jeweils mit dem Appell "Öfter mal mit Bus & Bahn". Auch mehrere private Busunternehmen, die im Auftrag der Dadina unterwegs sind, lassen Fahrzeuge auf eigene Kosten bekleben.

Vorreiterrolle in Hessen

Kalbfuss betonte, dass es zum ersten Mal gelungen sei, die verschiedenen Partner zu einer gemeinsamen Kampagne zusammen zu bringen. Den Anstoß dazu habe der im Herbst aus dem Amt geschiedene Stadtrat Klaus Feuchtinger gegeben, sechs Jahre lang für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) zuständiger Dezernent. Landrat Klaus Peter Schellhaas sagte, Stadt und Landkreis spielten hier dank ihrer guten Zusammenarbeit eine Vorreiterrolle in Hessen.

Über 42 Millionen Fahrgäste verzeichnen die Stadt und der Landkreis pro Jahr. Der neue ÖPNV-Dezernent Dieter Wenzel erklärte, den Klimaschutz könne und müsse man auch im Kleinen betreiben. Dass alle Busse Rußpartikelfilter hätten und die Straßenbahnen mit Ökostrom betrieben würden, sei keineswegs selbstverständlich. (ryp)

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