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Neurologie zieht um und wächst

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Der neue Standort in der Grafenstraße bietet mehr Platz für die Versorgung von Schlaganfall-Patienten.

Ein Umzug ist immer ein Kraftakt, der mit vielen Unannehmlichkeiten verbunden ist. Die Neurologische Klinik hat ihn gerade hinter sich: Aus Eberstadt wurde sie in den modernisierten Altbau des Klinikums in der Grafenstraße umgesiedelt.

Etwa drei bis sechs Monate wird es nach Einschätzung von Chefarzt Detlef Claus dauern, bis alle Abläufe gut eingespielt sind. „Das ist ein richtiger Neubeginn.“ In der Grafenstraße verfügt die Neurologie über 80 Betten mit erweitertem Intensivbereich. Es gibt jetzt zehn Intensivbetten und elf Betten in der Schlaganfall-Spezialstation. Allerdings können noch nicht alle Betten belegt werden – es fehlt an Fachpersonal. Zur Zeit wird um neue Mitarbeiter mit Intensivpflegeerfahrung geworben.

Jährlich werden in der neurologischen Klinik rund 2500 Schlaganfallpatienten behandelt. Ein Vorteil des Umzugs ist die Nähe zu den Großgeräten wie Kernspin- und Computertomographen sowie zwei CT-Angiografie-Geräte im Strahleninstitut, die für Kopfuntersuchungen gebraucht werden. Damit können unter anderem die Blutgefäße im Körper dargestellt, die geschädigte Stelle ermittelt und gerinnselauflösende Medikamente eingeschleust werden.

Mit dem Umzug der Neurologie ist das Ziel, alle Eberstädter Kliniken in das Klinikum-Zentrum Grafenstraße zu integrieren, ein Stückchen näher gerückt. Auch Augen-, Hals-Nasen-Ohren- und Hautklinik sowie die Klinik für Psychosomatik sollen mittelfristig umsiedeln.( pyp)

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