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Neues Führungsduo der Grünen

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Hildegard Förster-Heldmann und Ulrich Pakleppa führen die Grünen in den Kommunalwahlkampf 2011. Schwerpunkte des Wahlprogrammes werden sein: Soziales, Energie und Stadtentwicklung.

Hildegard Förster-Heldmann und Ulrich Pakleppa führen die Grünen in den Kommunalwahlkampf im kommenden Jahr. Die Kreismitgliederversammlung wählte mit großer Mehrheit ihr neues Führungsduo. Pakleppa kann damit seine bisherige Arbeit fortsetzen, die Stadtverordnete Förster-Heldmann tritt in die Fußstapfen von Daniela Wagner, die nicht mehr kandidierte. Sie wolle sich, so Wagner, ganz auf ihre Aufgaben als Bundestagsabgeordnete konzentrieren. Iris Bachmann als Schriftführerin und Eva Moos als Schatzmeisterin wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Erste Schwerpunkte des Wahlprogrammes stellten die Arbeitskreise Soziales, Energie sowie Stadt- und Verkehrsentwicklung vor. So fordern die Grünen eine Koordinierungsstelle für Kinderbetreuung. Die Öffnungszeiten von Betreuungseinrichtungen sollten flexibler werden. Zudem müssten die Betreuungsangebote gleichmäßiger über die Stadt verteilt werden. Behinderte und nicht behinderte Schüler sollten gemeinsam betreut und unterrichtet werden, die Inklusion an Kitas und Schulen der Regelfall sein.

Alle Forderungen im Sozialbereich, betonte Yücel Akdeniz, orientierten sich an den Prinzipien Partizipation, Prävention und Sozialraumorientierung. Es gelte, neue Angebote für generationenübergreifendes Wohnen zu schaffen, älteren Bürgern ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und die präventive Sucht- und Drogenhilfe zu stärken. Bei der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungspolitik müssten kommunale Einflussmöglichkeiten erhalten und ausgebaut werden.

Flexible Kinderbetreuung

Mit dem von den Grünen für die Stadtentwicklung formulierten Ziel der "Stadt der kurzen Wege" ist die Forderung nach einer koordinierenden Mobilitätspolitik und einer stärkeren Bürgerbeteiligung verbunden. Beim Thema Energieeinsparung müssten alle auf kommunaler Ebene bestehenden Einflussmöglichkeiten genutzt werden, forderte Iris Behr. Der Bauverein sei hier ebenso wie das städtische Immobilienmanagement gefordert. Private Hausbesitzer sollten auch durch attraktive Finanzierungsangebote für Energieeinsparung gewonnen werden. (eda)

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