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Neue Kita in der Darmstädter Postsiedlung

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Von: Petra Zeichner

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Einrichtung ist integriert in Mehrfamilienhaus. Im Juni soll die Tagesstätte in Betrieb gehen.

Insgesamt 88 Kinder in fünf Gruppen, davon 22 Plätze im U-3 und 66 Plätze im Ü3-Sektor – so viel Kapazität hat die neue Kindertagesstätte, die im westlichen Bessungen am 1. Juni in Betrieb gehen wird. Betrieben wird sie Angaben der Stadt zufolge vom Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Regionalverband Südhessen. Das hat der Magistrat beschlossen.

Die neue Kita in der Moltkestraße 3 bis 19 dient den weiteren Angaben zufolge unter anderem der Postsiedlung und wurde von der Bauverein AG errichtet. Sie befindet sich in den beiden unteren Etagen eines vier- bis fünfstöckigen Mehrfamilienhauses. Der Bauverein hat dazu eine Spiellandschaft im Außenbereich finanziert und umgesetzt.

„Mit dieser weiteren Betreuungseinrichtung wird die Versorgungslage für Kinder in Darmstadt, insbesondere im Hinblick auf den im Umfeld entstehenden neuen Wohnraum wesentlich verbessert und die Infrastruktur des Quartiers aufgewertet“, sagt Bürgermeisterin Barbara Akdeniz (Grüne). Für die dort lebenden Eltern bedeute dies ebenfalls eine Erleichterung durch die kurzen Wege. Mit dem ASB habe die Stadt außerdem einen erfahrenen Träger im Bereich der Kinderbetreuung.

Für Günther Krupp, Geschäftsführer des ASB in Südhessen, zählt „die pädagogische Arbeit mit den Kleinsten unserer Gesellschaft gewiss zu den Kernkompetenzen des ASB“. Die Stadt betont, dass für den ASB jeder Mensch eine eigenständige, wertvolle Persönlichkeit sei. Die Verschiedenartigkeit derer werde respektiert. Als wichtigstes Ziel steht demnach die ganzheitliche Entwicklungsförderung zur Erweiterung der geistigen, kulturellen und lebenspraktischen Fähigkeiten sowie der sozialen und personellen Kompetenzen.

„Erst ein lebendiges Quartier mit einer bedarfsgerechten Infrastruktur garantiert, dass aus Wohnraum auch Lebensraum wird“, so Sybille Wegerich, Direktorin der Bauverein AG. Daher seien Mischnutzungskonzepte, die an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichtet seien, ein wichtiger Grundstein für das Wachsen intakter und lebenswerter Nachbarschaften. pz

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