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Babenhausen

Neue alte Schulden

Sie ist erst zwei Wochen im Amt, doch ihr drückt der Schuh schon erheblich. Babenhausens Bürgermeisterin Gabi Coutandin (SPD) sieht sich einem 8,7 Millionen-Minus bei Stadtfinanzen gegenüber.

Babenhausens Bürgermeisterin Gabi Coutandin (SPD), seit knapp zwei Wochen im Amt, sieht sich mit einem Schuldenberg von insgesamt 8,7 Millionen Euro konfrontiert. "Die Leistungsfähigkeit der Stadt ist akut gefährdet" teilte sie deshalb umgehend mit.

Das Haushaltsloch ist nicht neu. Coutandin störte sich aber daran, dass ihr scheidender Vorgänger Reinhard Rupprecht (CDU) das städtische Minus als "niedrigsten Schuldenstand seit seiner Amtsübernahme" darstellte, indem er die Schulden der Stadt (4,4 Millionen Euro) und die des städtischen Eigenbetriebs (4,3 Millionen Euro) trennte.

"Wäre nicht im vergangenen Jahr überraschend eine Gewerbesteuer-Nachzahlung gewesen, müsste die Stadt bereits in den nächsten Monaten ihre laufenden Ausgaben über Kredite finanzieren", moniert Coutandin. Jetzt heiße es, den Haushalt zu konsolidieren. Doch wo sie mit dem Sparen ansetzen will, möchte Coutandin nicht verraten. Nur so viel: "Einige Ausgaben kommen auf den Prüfstand".

Darüber hinaus setzt Coutandin auf die Steigerung der Einnahmen. Diese gingen seit Jahren zurück. Besonders die Gewerbesteuer sei mit lediglich drei Millionen zu niedrig. Deshalb wolle man die Wirtschaft mehr fördern und auch das Image der Stadt verbessern. Denkbar seien Messen und Vorträge, etwa zum Energiesparen.

Konkret schwebt Coutandin vor, noch in der ersten Jahreshälfte einen Bebauungsplan für das Kasernengelände zu erstellen. Ein Arbeitskreis soll im März damit beginnen, zu planen wo Gewerbe- und wo Wohnfläche entstehen könnte, so Coutandin. cho

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