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Die Säbelantilope aus dem Karlsruher Zoo ist im Vivarium nur zu Gast.

Darmstadt

Neue Afrikaanlage

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Förderverein des Vivarium Darmstadt investiert 1,5 Millionen Euro in neue Gehege für Zebras und Antilopen.

Im Zoo Vivarium ist eine neue Afrikaanlage in Betrieb genommen worden. Zu der Anlage gehören nach einer Mitteilung der Stadt neben dem neuen Zebra- und Antilopengehege auch das im Frühjahr vergangenen Jahres eröffnete Flamingogehege. Die Kosten für die Afrikaanlage, die sich auf rund anderthalb Millionen Euro belaufen, werden vom Förderverein Kaupiana des Vivariums übernommen.

Die neue Afrikaanlage umfasst eine Fläche von knapp 3000 Quadratmetern. Davon entfallen 600 Quadratmeter auf das Flamingo- und etwas mehr als 2300 Quadratmeter auf das Zebra- und Antilopengehege. Mit mehr als 2000 Quadratmetern ist das Außengelände des Zebra- und Antilopengeheges zweieinhalb Mal so groß wie die alte Zebraanlage.

Als erste Bewohner der neuen Afrikaanlage sind neben zwei Säbelantilopen mit Fria und Fatou zwei junge Steppenzebra-Stuten eingezogen. Sie stammen aus dem Zoo Karlsruhe und sind Nachkommen der Tiere, die vom Darmstädter Tiergarten im August 2016 an den Zoo Karlsruhe für die Bauphase der Afrikaanlage abgegeben wurden. Im Sommer werden vier weitere Steppenzebras hinzukommen. Mit Tamika und Binti kommen zwei Darmstädter Zebras wieder zurück nach Hessen. Die beiden Stuten sind aktuell trächtig und ziehen dann zusammen mit ihren Jungtieren auf die neue Zebraanlage.

Vorgesehen ist, die Anlage noch um eine Savannen-Bepflanzung und einen Ruhebereich für Besucher zu ergänzen. Auch soll noch eine Fläche mit Pflanzen angelegt werden, die an die Tiere des Vivariums verfüttert werden können.

Der Stall hat eine Fläche von 243 Quadratmetern und eine maximale Höhe von knapp viereinhalb Metern. Er verfügt über fünf Boxen für die Antilopen, sechs Boxen für die Zebras sowie einen Bereich für die Tierpfleger.

Die beiden Säbelantilopen, ein Männchen und ein Weibchen, stammen ebenfalls aus dem Karlsruher Zoo. Sie bleiben nur vorübergehend im Vivarium und zwar solange bis in Karlruhe der Umbau der dortigen Anlage fertiggestellt ist. Mit den Säbelantilopen beteiligt sich das Vivarium mit einer weiteren Art am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm. 

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