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Muna-Gelände: Name für neues Museum in Bunker gesucht

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Von: Claudia Kabel

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In diesem ehemaligen Bunker wird künftig eine Ausstellung zur bewegten Geschichte der Muna in Münster zu erleben sein.
In diesem ehemaligen Bunker wird künftig eine Ausstellung zur bewegten Geschichte der Muna in Münster zu erleben sein. © GM/Meike Mittmeyer-Riehl

Vorschläge erwünscht: Die Gemeinde Münster (Landkreis Darmstadt-Dieburg) sucht per Ideenwettbewerb einen Namen für das Muna-Museum auf dem ehemalgen Militärgelände.

In einem ehemaligen Bunker soll künftig eine Ausstellung zur Geschichte der früheren Munitionsanstalt (Muna) in Münster zu erleben sein. Die Gemeinde im Landkreis Darmstadt-Dieburg hat einen Ideenwettbewerb zur Frage gestartet, wie das Museum heißen soll.

Die Arbeiten für einen geplanten Waldlehrpfad, eine Aussichtsplattform und das Museum auf dem ehemaligen Militärgelände im Ortsteil Breitefeld sind in vollem Gange, heißt es in einer Mitteilung. Die Gemeinde will in Zusammenarbeit mit dem Bundesforstbetrieb Schwarzenborn und der Deutschen Bahn ein in der Region einzigartiges Naturprojekt etablieren.

Preis für besten Namensvorschlag

Was noch fehlt, ist ein Name für das Museum, denn die Bezeichnung „MUNA-Museum“ werde schon für andere Projekte genutzt. Vorschläge können unter Angabe der Kontaktdaten per Mail unter dem Betreff „Ideenwettbewerb MUNA-Museum“ an wifoe@muenster-hessen.de gesendet werden. Es winkt bei Annahme der Idee ein Gewerbegutschein, der in örtlichen Betrieben eingelöst werden kann.

Alter Wehrmachtsbahnhof abgerissen

Auf dem ehemaligen Militärgelände Muna wurde im Zweiten Weltkrieg Munition hergestellt und verladen. Als die Amerikaner 1945 einmarschierten, sprengte die Wehrmacht ihre Bestände. Das Gelände wurde verseucht, Sprengkrater entstanden. Nach dem Krieg nutzte die US-Army das Areal als Munitions- und später als Nachschubdepot für Sonderwaffen; auch Nuklearsprengköpfe sollen hier gelagert worden sein. Bislang wurden 150 Tonnen Munition geräumt. 

Auf dem Gelände gab es früher auch einen Bahnhof der Wehrmacht. Dieser wurde inzwischen abgerissen. Bis 2018 nutzen ihn Jugendliche für Gefährliche Spiele im Wehrmachtsbahnhof.

Wisente im neuen Naturpark: Das Jahr der Eingewöhnung für die Wisente auf dem Gelände der ehemaligen Munitionsanstalt bei Münster-Breitefeld im Landkreis Darmstadt-Dieburg ist vorbei.

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