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Auf dem Weg in die neue Freiheit: Wisente in Münster.
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Auf dem Weg in die neue Freiheit: Wisente in Münster.

Münster

Münster: Wisente erkunden Muna-Gelände

  • Jonas Nonnenmann
    VonJonas Nonnenmann
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Das Jahr der Eingewöhnung für die Wisente auf dem Gelände der ehemaligen Munitionsanstalt bei Münster-Breitefeld im Landkreis Darmstadt-Dieburg ist vorbei.

Das Jahr der Eingewöhnung für die Wisente auf dem Gelände der ehemaligen Munitionsanstalt (Muna) bei Münster-Breitefeld im Landkreis Darmstadt-Dieburg ist vorbei. Das hat die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) mitgeteilt.

Wisent-Herde auf Muna-Areal mit elf Tieren

Ab sofort dürfen acht Wisentkühe, zwei Kälbchen und der Bulle „Shakal“ „ihren“ Wald erkunden – rund 250 Hektar, vor allem Wald, in der Nähe von Münster.

Das Gelände wurde vom Bundesforstbetrieb über vier Jahre zu einem Großgehege umgebaut. Rund sieben Kilometer Koppelzaun samt Eingewöhnungsgatter und Futterstellen seien in den vergangenen Jahren für das Projekt errichtet worden. Frühere militärische Einrichtungen wurden renaturiert.

Münster: Artenschutzprojekt als Ausgleich für ICE-Neubaustrecke

Die Wisente sind Teil eines Naturschutzprojektes der Bima in Zusammenarbeit mit der Netzgesellschaft der Deutschen Bahn und der Gemeinde Münster. Die Deutsche Bahn finanziert das Vorhaben; das Projekt soll einen ökologischen Ausgleich für die neue Neubaustrecke zwischen Frankfurt und Mannheim bieten. Matthias Mähliß, Umweltexperte der Deutschen Bahn, spricht von einem „Herzensprojekt“.

„Gerade in Zeiten des dramatischen globalen Artensterbens sind wir froh und stolz, hier bei uns in Münster solch ein wichtiges Natur- und Artenschutzprojekt zu haben“, sagt der Bürgermeister der Gemeinde Münster, Joachim Schledt (parteilos).

Muna-Areal westlich von Münster wurde lange militärisch genutzt

Das rund 250 Hektar große Areal westlich von Münster wurde seit den 1930er Jahren als Munitionsanstalt genutzt, zuletzt durch die US-Armee. Nach Abzug der Amerikaner 1995 und Rückgabe des Depots an die Bima konnte sich die Natur in der Liegenschaft fast ungestört entwickeln.

Die Wisente sollen dazu beitragen, dass das Offenlandbiotop erhalten bleibt und das Gebiet nicht komplett verwaldet.

Im Frühjahr 2020 waren auf dem Muna-Gelände zunächst sechs Wisente angekommen. Einige Tage später kam Bulle Shakal dazu.

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