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Molter ist gesprächsbereit

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Dierk Molter
Dierk Molter © Andreas Arnold

Der Schuldezernet ist zuversichtlich. Die ausgesetzten Gespräche über einen gemeinsamen Schulentwicklungsplan mit dem Landkreis Darmstadt-Dieburg könnten konstruktiv fortgeführt werden.

In der Sitzung des Darmstädter Stadtelternbeirats hat sich Schuldezernent Dierk Molter (FDP) am Montagabend zuversichtlich gezeigt, die derzeit ausgesetzten Gespräche über einen gemeinsamen Schulentwicklungsplan von Stadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg konstruktiv fortzuführen.

Mehrere Landkreispolitiker hatten vergangene Woche an die Stadt appelliert, die Arbeit an dem gemeinsamen Plan wieder aufzunehmen. Molter, der nach Zerwürfnissen mit seinem Kreiskollegen Christel Fleischmann (Grüne) im Mai das Scheitern des Schulentwicklungsplans verkündet hatte, erklärte nun, sein Augenmerk liege angesichts steigender Schülerzahlen auf Erhalt und Erweiterung der gymnasialen Züge und höheren Gastschulbeiträgen des Landkreises.

Mit dem Vorsitzenden des Schulausschusses, Horst Härter (SPD), wandte sich Molter gegen Befürchtungen der Eltern, der Schulentwicklungsplan werde den Zugang Darmstädter Kinder auf die Gymnasien einschränken. Aus den Reihen der Eltern kam der Vorwurf, die Politik ignoriere ihren Wunsch nach mehr Gymnasialplätzen. Stattdessen lenke man Schüler auf kooperative Gesamtschulen.

Marion Steudel, kommissarische Leiterin des Staatlichen Schulamts, bestätigte, dass es Zuweisungen zur Stadtteilschule Arheilgen sowie zur Gutenbergschule in Eberstadt gegeben habe. Insgesamt waren zehn Schüler betroffen. Ohne die Zuweisungen bestehe die Gefahr, dass der gymnasiale Zweig an diesen beiden Schulen nicht aufrecht erhalten werden könne. (eda)

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