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25 Meter steil vom Dach hinab

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Die Außenwand eines Hauses in der Robert-Bunsen-Straße, wo 64 Mietparteien leben, war am Wochenende Schauplatz des 1. Rüsselsheimer Fassadenlaufs. Durch Gurte gesichert, ging es 25 Meter vom Dach steil hinab zum Boden.

Das Rüsselsheimer Quartier „Dicker Busch“ mit seinen Hochhäusern, in denen Menschen aus mehr als hundert Kulturkreisen leben, stand im Zentrum der spektakulären Veranstaltung der Gesellschaft für Wohnen und Bauen (GewoBau) und der Stadtwerke: Die Außenwand eines Hauses in der Robert-Bunsen-Straße, wo 64 Mietparteien leben, war am Wochenende Schauplatz des 1. Rüsselsheimer Fassadenlaufs. Durch Gurte gesichert, ging es 25 Meter vom Dach steil hinab zum Boden.

Die Luftakrobatinnen Sandra und Diana Miller („Miller-Twins“) machten den Auftakt des Fassadenlaufs. Sie freilich begnügten sich nicht mit steilem Lauf hinab, sondern schwebten ganz in Weiß engelsgleich durch die Luft, entfernten sich mit kunstvollen Kapriolen von der Fassade, um schließlich lächelnd zu landen, als hätten sie just einen harmlosen Spaziergang gemacht.

„Alles perfekt, nur der Wind ist arg böig“, so Petra Löhr, Pressesprecherin der „GewoBau“. Der Samstag brachte Regenschauer, die das Jonglage-Duo „Dr. Heppel & Magic Herbert“ aber unterhaltsam überbrückte. Sicherheitstechnisch sei Regen beim Fassadenlauf nicht bedenklich, versicherte Etienne Herr, doch bei Sonnenschein sei’s halt schöner. Mit Andreas Prolesch sicherte er im Auftrag einer Münchner Showagentur die Teilnehmer des Laufes durch ein geprüftes Gurtsystem.

Für Etienne Herr – vormals Stuntman – markierten die 25 Meter abwärts nur ein Viertel der Höhen, die er bei Fassadenläufen in Berlin, Frankfurt oder Köln betreut. Dennoch: Seit 15 Jahren sei dies der erste Fassadenlauf an einem Wohnhaus, sagte er. (lot)

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