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Merck macht sauber

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Das Regierungspräsidium Darmstadt und die Firma Merck haben einen Rahmenvertrag über die Sanierung des Merck-Betriebsgeländes unterzeichnet. Darin verpflichtet sich das Unternehmen, Boden und Grundwasser schrittweise zu sanieren.

Das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt und die Firma Merck haben einen Rahmenvertrag über Sanierungsmaßnahmen des Merck-Betriebsgeländes unterzeichnet. Das Unternehmen verpflichtet sich darin, Boden und Grundwasser schrittweise zu sanieren, teilen Merck und RP mit. Grundwasser unterhalb des Firmengeländes soll abgepumpt und gereinigt, verseuchter Boden jeweils bei künftigen Bauvorhaben beseitigt werden. Außerdem will Merck regelmäßig das Grundwasser innerhalb und außerhalb des Betriebsgeländes untersuchen. Im Gegenzug, so heißt es, "sollen Produktionsanlagen und betriebliche Abläufe nicht durch Sanierungsmaßnahmen behindert werden".

Merck nutzt das 1,2 Quadratkilometer große Betriebsgrundstück im Norden Darmstadts seit dem Umzug aus der Innenstadt im Jahre 1903/04 für Forschung, Entwicklung und Produktion pharmazeutischer Produkte und Chemikalien. Sowohl in den frühen Jahren der Produktion, aber auch durch Bombenangriffe während des Kriegs seien Schadstoffe in Boden und Grundwasser gelangt. Vor allem im südlichen Teil, in dem die chemische Produktion angesiedelt ist, gibt es eine Belastung durch Schadstoffe wie Hexachlorcyclohexan, Benzol sowie Chlorkohlenwasserstoffe aus der damaligen Produktion. (ers)

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