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Eine Regionalbahn der Deutschen Bahn.

TU Darmstadt und DB

TU und DB meistern Cyber-Angriffe

Die TU Darmstadt und die Deutsche Bahn AG gründen eine neue Arbeitsgruppe gegen Cyber-Angriffe. Es geht darum, die Herausforderungen der Digitalisierung im Eisenbahnsektor zu meistern.

Die Deutsche Bahn AG und die Technische Universität (TU) Darmstadt haben eine Arbeitsgruppe „Cybersecurity für sicherheitskritische Infrastrukturen (CYSIS)“ gegründet.

„Digitalisierung ist auch im Eisenbahnsektor der Innovationsmotor, macht aber dessen lebenswichtige Infrastrukturen gleichzeitig verletzlicher gegenüber Cyber-Angriffen“, sagt Professorin Mira Mezini, Vizepräsidentin für Wissens- und Technologietransfer der TU. Der für diese Infrastrukturen so wichtige Begriff der „Sicherheit“ müsse neu bedacht werden. Dazu werde die neue Arbeitsgruppe beitragen.

„Wir an der TU Darmstadt sind führend in Deutschland und darüber hinaus, was interdisziplinäre Forschung im Bereich Cyber-Sicherheit angeht. In der Arbeitsgruppe kommen die Expertisen von Bahn und TU zusammen, um die Herausforderungen der Digitalisierung im Eisenbahnsektor zu meistern.“ Für die Bahn spiele IT-Security in ihrem täglichen Geschäft schon seit Jahren eine wichtige Rolle, sagte Frank Sennhenn, Vorstandsvorsitzender der DB Netz AG. „Der rasche Austausch von Informationen, das Wissen um die neuesten technologischen Entwicklungen, das Kennen von Best Practices – das ist es, was uns weiterbringt“, sagte Sennhenn.

Die Arbeitsgruppe soll den Angaben zufolge als Basis für einen intensiven Informationsaustausch zwischen Industrie und Wissenschaft im Eisenbahnsektor fungieren, um gegenseitig von Erkenntnissen profitieren zu können.

Die Zusammenarbeit von TU und Deutscher Bahn hat Tradition. Bereits im Jahr 2009 wurde ein Kooperationsvertrag zur „Innovationsallianz“ auf den Feldern Forschung, Lehre und Nachwuchskräfte-Gewinnung unterzeichnet. (ers)

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