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Meiereibach soll Woog nicht schaden

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Die Bürgeraktion Woogsfreunde sorgt sich um die Wasserqualität im Badesee und begrüßt die vom Magistrat in die Wege geleiteten Maßnahmen.

Die Bürgeraktion Woogsfreunde begrüßt die vom Magistrat in die Wege geleiteten Maßnahmen zur Sicherung der Wasserqualität im Naturbadesee Großer Woog. Von 2015 bis 2017 sollen rund 1,5 Millionen Euro investiert werden. Das Geld ist verplant für die Entschlammung des Sees und den Bau einer neuen Vorsperre. Außerdem soll eine Anlage zur Verminderung der Phosphatbelastung im Darmbach errichtet werden, bevor dessen Wasser in den Woog fließt.

Die geplanten Maßnahmen, die jeweils außerhalb der Freibadesaison realisiert werden sollen, waren Hauptthema bei der Mitgliederversammlung der Woogsfreunde.

Die ebenfalls vorgesehene Wiederanbindung des vom Hofgut Oberfeld kommenden Meiereibachs an den Darmbach sehen die Woogsfreunde wegen der zusätzlichen Frischwassermenge für den Badesee durchaus positiv. Zwingende Voraussetzung müsse es aber sein, dass die Nährstoffbelastung des Meiereibachs gering genug ist, um die Wasserqualität des Darmbachs zu verbessern. Auf keinen Fall dürfe dem Darmbach Wasser zugeführt werden, das die vorhandene Nährstoffbelastung noch erhöhe, so die Woogsfreunde.

Der CDU-Stadtverordnete Peter Mayer, selbst Mitglied in der Bürgeraktion Woogsfreunde, beruhigte allerdings die Versammlung: Wenn das Wasser des Meiereibachs schlechtere Werte aufweise als das Wasser im Darmbach, werde der Meiereibach nicht in den Darmbach und damit den Woog geleitet, sondern wie bisher in die Kanalisation.

Der Beschluss der Stadtverordnetenversammlung aus dem letzten Jahr, dass beim Anschluss des Meiereibachs an den Darmbach Beeinträchtigungen des Großen Woogs als Naturbadesee ausgeschlossen werden müssten, gelte weiterhin. (ers)

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