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Mehrheit für die Fahrradstraße

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Die Mehrheit im Bauausschuss plädiert für eine Umwandlung der Heinrich-Fuhr-Straße in eine Fahrradstraße.

Dem Fuß- und Radverkehr soll die Umwandlung der Darmstädter Heinrich-Fuhr-Straße in eine von sechs Fahrradstraßen nützen. Für Autofahrer wird die Straße dann zur Einbahnstraße, die nur noch stadtauswärts befahren werden kann. Die Kosten für die notwendige Markierung und Beschilderung sowie die Errichtung eines zusätzlichen Verbindungsweges für Radfahrer und Fußgänger von der Heinrich-Fuhr-Straße zum Woogsdamm belaufen sich auf 65 000 Euro.

Die Mehrheit im Bauausschuss aus Grünen und CDU stimmte am Mittwoch für das Projekt und erhielt dafür Unterstützung von Uffbasse. Die SPD, die der Einrichtung von Fahrradstraßen insgesamt ablehnend gegenübersteht, stimmte gegen diese Ausgabe, unterstützte dann aber den zweiten Teil des Maßnahmepaketes, das den Fußgänger- und Radverkehr am Breslauer Platz neu ordnet und für das weitere 105 000 Euro benötigt werden.

Einstimmig billigte der Ausschuss den Neubau eines Feuerwehrhauses am nördlichen Ortseingang von Arheilgen. Die Kosten dafür betragen 6,2 Millionen Euro. Ebenfalls einstimmig wurde der Bebauungsplan Rüdesheimer-/Noackstraße beschlossen.

Kosten von 65 000 Euro

Der Kritik von Martina Hübscher-Paul (Linke), dem vorgelegten Plan mangele es an städtebaulicher Perspektive für das aus Wohn- und Gewerbeansiedelungen zusammengewürfelte Gelände, stimmte Stadtbaurätin Cornelia Zuschke (parteilos) zwar grundsätzlich zu. Der jetzt aufgestellte Bebauungsplan habe jedoch vordringlich das Ziel, die Ansiedlung größerer Einzelhandelsflächen zu verhindern. Die weitere Zukunft des Geländes müsse dann in Zusammenhang mit der Entwicklung der Lincoln-Siedlung diskutiert werden.

Zu Beginn der Sitzung erkundigte sich ein Anwohner nach der Zukunft des ehemaligen EAD-Geländes an der Niersteiner Straße. Seine Befürchtung: Die Schaffung zusätzlichen Wohnraums gehe mit einer Verschlechterung der Parkplatzsituation einher. Stadträtin Zuschke bestätigte, dass auf dem Gelände 260 bis 300 Wohneinheiten sowie eine Kita entstehen sollen. Auf Basis eines von der Verwaltung vorgelegten Rahmenplanes hätten Investoren Angebote eingereicht. Zwei davon seien so interessant, dass man dazu Verhandlungen aufgenommen habe. Bis zu den Sommerferien soll die Entscheidung fallen, mit wem das Gelände entwickelt werde. (wka)

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