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Mehr Geld für „Kleine Strolche“

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Das das Familienzentrum „Kleine Strolche“ braucht mehr Geld. Der Magistratsvorlage, die Betriebskosten für das laufende Kalenderjahr um 80 000 Euro aufzustocken, stimmten im Ausschuss SPD, Grüne und DKP/LL zu. Die CDU enthielt sich.

Mitte nächsten Jahres stehen für das Familienzentrum „Kleine Strolche“ Verhandlungen mit der Stadt über die künftige finanzielle Unterstützung an. Der Betriebskostenzuschuss von derzeit 150 000 Euro reiche nicht aus, erklärte Mörfelden-Walldorfs Erster Stadtrat Franz-Rudolf Urhahn (Grüne) im städtischen Haupt- und Finanzausschuss. Auch im Sozialausschuss war das Thema bereits diskutiert worden.

Das Familienzentrum als verlässlicher Träger der U-3-Betreuung leiste einen großen Beitrag zum gesetzlich vorgeschriebenen Ausbau der Betreuung von Kindern unter drei Jahren, erklärte Urhahn. Dieser Beitrag sei nach der Neueröffnung des Zentrums in der Langgasse 35 vor einem Jahr noch größer geworden. Derzeit werden dort 36 Kinder betreut. Die angestrebte Vollbelegung mit 40 Kindern ist damit fast erreicht.

Der Magistratsvorlage, die Betriebskosten für das laufende Kalenderjahr um 80 000 Euro aufzustocken, stimmten SPD, Grüne und DKP/LL zu. Die CDU enthielt sich. Den Ergänzungsantrag der Christdemokraten, den Betriebskostenzuschuss ab 2015 auf 300 000 Euro zu verdoppeln, lehnte der Finanzausschuss ab – nur die CDU-Fraktion war am Ende dafür. Endgültig entschieden wird darüber am Dienstag, 16. Dezember, in der letzten Zusammenkunft der Stadtverordneten in diesem Jahr.

„Wir stimmen dem Ergänzungsantrag der CDU nicht zu, weil Mitte nächsten Jahres ohnehin Neuverhandlungen mit dem Familienzentrum anstehen“, erklärte Alexander Best für die SPD-Fraktion. Gerd Schulmeyer (DKP/LL) wünschte sich eine detailliertere Darstellung vonseiten des Familienzentrums. „Hier muss ein konkretes Papier her mit den Betriebskosten für das Haus“, forderte er.

„Ich weiß, dass die Erhöhung kommen wird“, prophezeite Urhahn. Ob es nun 280 000 oder 315 000 Euro werden, hänge von den Verhandlungen ab, so der Erste Stadtrat. (eda)

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