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Mehr aktiverSchallschutz

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Flüge über dem Norden der Stadt nehmen zu

Die neue Landebahn des Frankfurter Flughafens, die im Oktober in Betrieb genommen wird, bedeutet eine Erhöhung der Flugbewegungen – und zwar tags und nachts. Der Darmstädter Norden liegt sowohl in der Tag- als auch in der Nachtlärmschutzzone. Dies teilt der Förderkreis Fluglärmklage mit und fordert daher lärmreduzierenden, aktiven Schallschutz auch für den Norden der Stadt. „Je mehr Bürger diese Option fordern, umso größer sind die Erfolgschancen“, heißt es in der Mitteilung.

Für die Stadt fallen laut Förderkreis erhebliche Kosten für Schallschutz an, wenn sie in den betroffenen Stadtteilen Schulen oder Kitas bauen oder erweitern müsse. Denn Schallschutzmaßnahmen für den Bestand übernimmt Fraport, bei Neubauten sind die Bauherren selbst dafür zuständig. Schallschutzfenster stellten jedoch ohnehin nur eine Notlösung dar, sagt der Förderkreis zur Begründung seiner Forderung.

Der Förderkreis hat ausgerechnet, dass die Zunahme der Flugbewegungen in den Stadtteilen Wixhausen, Arheilgen und Kranichstein bis Sommer 2020 nachts 65 Prozent mehr gegenüber 2005 betragen wird, wobei die Anzahl schwerer Flugzeuge um 99 Prozent steigt. Tagsüber sollen sich die Flugbewegungen verdoppeln, wobei die Anzahl schwerer Flugzeuge um 170 Prozent zunimmt. (rwb.)

Der Förderkreis Fluglärmklage tagt am Donnerstag, 11. August, um 20 Uhr im Goldnen Löwen in Arheilgen. Mehr Infos unter agenda21.darmstadt.de.

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