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Lincoln per Rad

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Von: Lara Feder

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Magistrat beschließt Umsetzung des Förderprojekts, das neue Haltestellen, Fahrradparkplätze und eine Image-Kampagne umfasst.

Die Lincoln-Siedlung wird demnächst Schauplatz und Ausgangspunkt des groß angelegten Förderprojekts „Lincoln by bike“, das den Ausbau des Radverkehrs als wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz in dem derzeit neu entstehenden Quartier zum Ziel hat. Das hat der Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt in seiner jüngsten Sitzung beschlossen und nun mitgeteilt.

Das Projekt geht zurück auf einen Förderantrag der Stadt im Bundeswettbewerb „Klimaschutz im Radverkehr“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit. Der Förderzeitraum reicht von 2017 bis Ende 2019. Das Gesamtvolumen von 686 422 Euro trägt die Stadt nur zu zehn Prozent.

Gefördert wird unter anderem die Radverkehrsanbindung Heidelberger Straße zwischen Lincoln-Siedlung und Innenstadt einschließlich Abstellanlagen für 42 Fahrräder. Zudem sind 206 hochwertige, öffentlich zugängliche Fahrradabstellanlagen in der Lincoln-Siedlung sowie 350 in der Innenstadt und in Eberstadt geplant. Zwei „Bike+Ride“-Anlagen mit Abstellmöglichkeiten für je 20 Fahrräder sollen an den quartiersnahen Straßenbahnhaltestellen Marienhöhe und Lincoln (Neubau 2017) entstehen. Außerdem sieht das Projekt mit „Heinerbike“ ein stadtteilübergreifendes Verleihangebot für Lastenräder vor.

Zwei Radverkehrszählstellen sollen die Anzahl der Radler erfassen. Eine Image-Kampagne für CO2-neutrale Mobilität mit Fokus auf den Radverkehr in Form von Broschüren, Fahrradstadtplänen, Infotafeln und eines Beteiligungsprogramms für Bewohner in Lincoln sowie die Nachbarschaften einschließlich Schulen soll das Projekt begleiten. laf

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