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Leinen los für Jenny

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Am kommenden Montag beginnt die Sanierung des Babenhäuser Freibads, die mit rund 3,5 Millionen Euro veranschlagt ist. Für die Arbeiten bleibt das Bad in diesem Jahr geschlossen.

Babenhausen. Am Montag, 11. Januar, startet die Sanierung des Babenhäuser Freibads, die mit rund 3,5 Millionen Euro veranschlagt ist. Für die Arbeiten, die bis Ende August dauern sollen, bleibt das Bad in diesem Jahr geschlossen. So sieht es der vorläufige Bauzeitenplan vor, den Christian Heinemann als Leiter des zuständigen städtischen Eigenbetriebs nun vorgelegt hat.

Nach Abschluss der Umbauarbeiten ist von Ende August bis Ende September ein Probebetrieb vorgesehen, um unter anderem die Schwimmbadtechnik zu testen, die dann nicht mehr in einem Steingebäude untergebracht sein wird, sondern im Küstenmotorschiff Jenny. Der Kahn wird Mitte März in Babenhausen erwartet. Im Aschaffenburger Hafen wird er über den Main bereits Anfang Februar ankommen.

Dort werden Generatoren und Motoren ausgebaut, denn nur 170 Tonnen dürfen auf die Straße, um das Schiff dann von Stockstadt aus mittels eines Schwertransporters über die Bundesstraße 26 nach Babenhausen zu bringen. Zuvor werden im Harlinger Hafen in Holland, wo das Schiff, das zuletzt als Muschelsauger im Einsatz war, derzeit noch ankert, bereits einige Arbeiten erledigt. "Die Behälter für die Muschel werden ausgebaut, das Deck zugemacht", erklärt Heinemann.

110 000 Euro hat die Stadt für das Schiff bezahlt. Hinzu kommen rund 106 000 Euro für den Transport sowie 84 000 Euro für den Umbau. Derzeit stehe noch nicht fest, ob die Autobahnbrücke bei Stockstadt, über die Jenny gefahren wird, da sie nicht darunter hindurch passt, verstärkt werden muss, erklärt Heinemann. Das könnte nochmal bis zu 10 000 Euro kosten. Derzeit arbeite die Transportfirma noch am optimalen Weg. (bach)

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