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Lage ist weiter angespannt

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Die Lage auf dem Darmstädter Wohnungsmarkt hat sich noch nicht entspannt.
Die Lage auf dem Darmstädter Wohnungsmarkt hat sich noch nicht entspannt. © imago stock&people

Darmstadt belegt nach einem bundesweiten Ranking Platz 11 der von Wohnungsnot am meisten betroffenen Städte. Insbesondere Studenten sind von der Wohnungsnot betroffen.

Die Lage auf dem Wohnungsmarkt für Studenten ist in Darmstadt nach wie vor angespannt. Bei einem bundesweiten Ranking belegt Darmstadt Platz 11 der am meisten von Wohnungsnot betroffenen Städte.

„Trotz aller unserer Anstrengungen ist die Lage auf dem Wohnungsmarkt für Studenten nach wie vor eng“, sagt Detlef Gollasch, Sprecher des Studentenwerks Darmstadt. Zwar sei kein Darmstädter Student in einer Notunterkunft untergebracht, dennoch sei die Situation angespannt. In München, Hamburg und Frankfurt ist die Lage derzeit am prekärsten; bei den mittleren Großstädten sind im Wintersemester 2013/2014 Darmstadt, Heidelberg, Konstanz, Freiburg und Tübingen am stärksten betroffen. Darmstadt belegt laut einer Untersuchung des Berliner Immobilienentwicklers GBI Platz 11 der am meisten von studentischer Wohnungsnot betroffenen Städte.

Alternative: in Mainz wohnen

Das Darmstädter Studentenwerk unterhält 14 Wohnanlagen in Darmstadt mit 2740 Bettenplätzen. „Alle Wohnanlagen sind voll belegt“, so Gollasch. Bewerber könnten im laufenden Wintersemester nicht mehr berücksichtigt werden und gelangten auf die Wartelisten. Neu ist allerdings, dass sich Darmstädter Studenten – und das war laut Gollasch früher „absolut unmöglich“ – aufgrund der Vollbelegung in Darmstadt nun auch in Mainz um ein Zimmer bewerben können. Zwischen Darmstadt und Mainz gelte auch das Semesterticket.

Der Berliner Immobilienentwickler GBI untersuchte in dem bundesweiten Ranking alle 81 deutschen Hochschulstandorte mit mehr als 5000 Studenten. Geprüft wurden 22 Faktoren von Mieten über Erstsemesterzahlen und WG-Angebot bis zur Attraktivität im Ausland. (an)

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