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Katharina Blau, „KlimaEntscheid Darmstadt“.
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Katharina Blau, „KlimaEntscheid Darmstadt“.

Gastbeitrag

Glücksgefühl am 27. April 2035

Hessen, was wird aus dir? In ihrem Gastbeitrag werfen die Autorinnen von „KlimaEntscheid Darmstadt“ einen Blick ins Jahr 2035. Grüner, sozialer und demokratischer soll es werden.

Feierabend. Leila geht in Darmstadt den Morneweg entlang und erfreut sich am Erwachen der Natur. Ein Lächeln huscht über ihr Gesicht, als sie daran denkt, dass sie als Fassadengärtnerin zum vielen Grün in der Stadt beiträgt. Sie kommt am alten Parkhaus vorbei, wo nach dem Rückbau ein Mehrgenerationenhaus entstehen soll. Dies hatte der Darmstädter Bürger:innenrat entschieden.

Hessen, was wird?

Dieser Frage widmen sich Persönlichkeiten in Gastbeiträgen aus vielen Blickwinkeln. Die Reihe eröffneten zahlreiche Gastbeiträge in unserem Jubiläumsheft „75 Jahre Frankfurter Rundschau und Hessen“. Weitere folgten und folgen hier im Regionalteil.

Am Hauptbahnhof nimmt Leila die Straßenbahn in Richtung Heimstättensiedlung. Ihr Blick geht zur Rheinstraße, der alten Prachtstraße. Viel hat sich hier verändert, seit die äußeren Fahrspuren zu Radwegen umgewandelt und auf den ehemaligen inneren Fahrspuren Platanen und Esskastanien gepflanzt worden waren.

Ohne den „KlimaEntscheid Darmstadt“, bei dem Leila mitgewirkt hat, und die inzwischen 31 weiteren hessischen Klimaschutz-Bürgerbegehren wären solche Veränderungen sicher nicht so schnell umgesetzt worden. Da fällt Leila ein, dass sie noch das E-Auto beim Heag-Carsharing buchen muss.

Damit soll es am Samstag zur Hochzeit von Samuel und Bashiru gehen. Die beiden Männer haben einen Bauernhof tief im Odenwald und betreiben zudem vier Windkraftanlagen. Beim nächsten Besuch wird Leila vielleicht bereits die Bahn auf der neuen Odenwaldlinie nach Aschbach nehmen können.

Luisa Emrich, „KlimaEntscheid Darmstadt“.

Gern möchte Leila direkt nach Hause zu den Zwillingen und ihrem Mann Julius, der während seiner Elternzeit die Kinder betreut. Aber heute ist das Mitgliedertreffen der Energiegenossenschaft Heimstätte.

Dort soll die Planung der neuen Photovoltaikfläche besprochen werden. Die kann nun endlich gebaut werden, nachdem die Genossenschaft drei Kilometer der einen Fahrbahn der ehemaligen Autobahn A5 überschrieben bekommen hat.

Es ist bereits elf, als Leila zu Hause ankommt. Vor der Haustür dreht sie sich noch einmal um und blickt nach oben. Das Band der Milchstraße zieht sich über den klaren Sternenhimmel. Ein Glücksgefühl durchströmt Leila beim Gedanken an die vielen Möglichkeiten, die die Zukunft bietet.

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