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Kein Heim am Rugbyring

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Die Stadt muss weitere Unterkünfte für Flüchtlinge schaffen. Von drei Standort-Vorschlägen hat der Jugend- und Sozialausschuss zwei akzeptiert und einen mit dicken Fragezeichen versehen.

Neben dem bereits beschlossenen Bauvorhaben im Bauschheimer Weinfaß 23 muss die Stadt Rüsselsheim weitere Gemeinschaftsunterkünfte für Asylbewerber zur Verfügung stellen. Von drei Standort-Vorschlägen hat der Jugend- und Sozialausschuss zwei akzeptiert und einen mit dicken Fragezeichen versehen.

Der Grundstücksstreifen, der sich als Hanglage zwischen Breslauer Straße und Rugbyring hinzieht, muss nach einhelliger Auffassung des Fachausschusses kritisch gesehen werden. Der starke Fahrzeugverkehr auf dem vierspurigen Rugbyring verbiete den Bau einer unmittelbar angrenzenden Wohnstätte.

Kritische Beurteilung

Heinz-Jürgen Krug (Linke) nannte den Standort „völlig ungeeignet“, Gerhard Kustusch (SPD) mahnte eine „kritische Betrachtung“ an. Die Flächen Am Kirchpfad in Haßloch sowie am Friedhof Waldweg (zwischen Parkplatz und der Straße Waldweg) hingegen hat der Ausschuss einstimmig für Asylbewerberheime mit jeweils zehn bis zwölf Wohneinheiten (Standard „Sozialer Wohnungsbau“) akzeptiert.

Für die Suche nach Standorten war eine dezernatsübergreifende Arbeitsgruppe eingerichtet worden. Die Bauplätze wurden nach Kriterien wie Größe, Lage im Stadtteil, Erschließungsaufwand und planungsrechtliche Voraussetzungen ausgewählt. (eda)

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