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Oeznur Kilic, Karen Schlechte und Ramona Fricke (von links) von derJustus-Liebig-Schule sind die Sieger der Jahrgangsstufen 7 bis 11 beim Naturpur-Award.
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Oeznur Kilic, Karen Schlechte und Ramona Fricke (von links) von derJustus-Liebig-Schule sind die Sieger der Jahrgangsstufen 7 bis 11 beim Naturpur-Award.

Naturpur-Award

Jugendliche Umwelt-Energien

"Kids werden Klimaretter" heißt das Sieger-Projekt der Justus-Liebig-Schule Darmstadt. Wirtschaftsminister Rhiel (CDU) verlieh drei weitere Preise an Schülerprojekte in Hessen. Der Naturpur-Award der HSE ist mit 10.000 Euro dotiert. Von Frank W. Methlow

Von FRANK W. METHLOW

Seit Kurzem sind die Klassenkameraden von Karen Schlechte, Öznur Kilic und Ramona Fricke schon auf Skifreizeit im österreichischen Großarl. Die drei Mädchen aus dem Jahrgang 8 der Darmstädter Justus-Liebig-Schule hatten einen guten Grund, trotzdem zu Hause zu bleiben. Am Freitag konnten sie aus der Hand eines leibhaftigen Wiesbadener Ministers die Auszeichnung für ihren Beitrag zum Schülerwettbewerb Naturpur-Award entgegennehmen.

Hessens scheidender Wirtschaftsminister Alois Rhiel (CDU) ist der Schirmherr von Naturpur-Award, den die Heag Südhessische Energie (HSE) seit 2006 alljährlich ausschreibt. Rhiel: "Der Naturpur-Award stellt bei den Zukunftsthemen Energieeffizienz und erneuerbare Energien nicht trockenes Fachwissen in den Mittelpunkt, sondern macht den Schülern Mut, aktiv Verantwortung zu übernehmen."

Auch HSE-Chef Albert Filbert ist mit der Beteiligung der Schulen zufrieden. Erstmals habe man in allen hessischen Schulen mit Plakaten für den Wettbewerb geworben. Entsprechend stieg die Beteiligung deutlich an. 460 Schüler von 35 Schulen aus 29 Kommunen machten mit - im Jahr zuvor waren es noch 330 Schüler. Der Wettbewerb sei mittlerweile eine Institution. Filbert: "Die Jugendlichen haben Energie und Kreativität, die uns alle begeistert hat."

Den ersten Platz in der Kategorie "Oberstufe/Berufsschule" belegen die Zwölftklässler Carl Meuth, Felix Theurer und Carla Reitz vom Darmstädter Ludwigs-Georgs-Gymnasium. Sie drehten einen aufwendigen, siebenminütigen Videofilm, in dem anschaulich erklärt wird, warum es dem Ausbau regenerativer Energien nutzt, wenn es in jedem Haushalt eine leistungsstarke Batterie geben würde. Dabei ist Meuth klar, dass die Realisierung ihrer guten Idee noch in weiter Ferne liegt. Meuth: "Eine solche Batterie ist mit derzeit rund 10 000 Euro für einen Haushalt viel zu teuer."

Karen, Öznur und Ramona wurde der erste Preis in der Kategorie "Jahrgangsstufe 7 bis 10" zuerkannt. Die Mädchen entwickelten Unterrichtsmaterial zum Thema für Grundschulen. Karen: "Weil die Grundschüler ihre Eltern beeinflussen können - etwa wenn es darum geht, ob man mit dem Auto in die Schule gefahren wird."

Im Mittelpunkt des Unterrichtsmaterials steht ein spannendes Brettspiel, bei dem das eigene Wissen über die Umwelt über Sieg oder Niederlage entscheidet. Die drei gaben sich aber nicht mit der Theorie zufrieden, sondern testeten ihre Materialien mit Grundschülern der Mornewegschule. Am Freitag verschwanden sie aus der Preisverleihung direkt in die verdiente Freizeit.

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