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Intersnack informiert Bürger

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Intersnack plant ein neues Logistikzentrum. Nähere Informationen über die endgültige Abmessung des Neubaus seien erst nach Gesprächen mit Planungsbüro und Architekten in zwei bis drei Monaten möglich.

Die Firma Intersnack, die an ihrem Standort in Alsbach-Bickenbach ein neues Logistikzentrum errichten will, hat die Mitglieder des Alsbach-Hähnleiner Haupt- und Finanzausschusses in einer Sitzung über den neuesten Stand des Vorhabens informiert. Auskunft gaben Peter Schulze, Werksleiter von Intersnack am Standort Alsbach-Bickenbach, sowie Pressesprecherin Saskia Rosendahl.

Nähere Informationen über die endgültige Abmessung des Neubaus seien erst nach Gesprächen mit Planungsbüro und Architekten in zwei bis drei Monaten möglich, machte Peter Schulze wiederholt auf Einwendungen deutlich. Er versicherte, man suche bei diesem Vorhaben den Dialog mit den Bürgern. Diese stören sich vor allem an der Höhe der neuen Logistikhalle, die maximal 40 Meter betragen soll.

In der kurzen Ausschussdiskussion verdeutlichte Anke Paul (SPD) die Vorteile des Projekts für Alsbach-Hähnlein: mehr Gewerbesteuer, mehr Arbeitsplätze und Standortsicherung. Sebastian Bubenzer (CDU) monierte, die vorgesehene Gebäudehöhe passe nicht in die Landschaft. Er bedauerte zudem, dass die Einnahmen aus der Gewerbesteuer mit den Bickenbacher Nachbarn geteilt werden müssten. Klaus Kaffenberger (Freie Wähler) verwies auf die Vorteile, die das neue Lager für den vom Lastverkehr betroffenen Ortsteil Hähnlein mit sich bringen würde, da der Shuttleverkehr zwischen dem Fabrikationsstandort und dem jetzigen Lager in Biblis zum Erliegen käme.

Als danach den Zuhörern Rederecht eingeräumt wurde, begann eine sehr emotionale Diskussion. Es kamen Stimmen auf, die für eine baldige gemeinsame Bürgerversammlung mit der Nachbarkommune Bickenbach plädierten. (eda)

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