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Inklusion in der Arbeitswelt

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Bilanz der Modellregion.

Der Kreis Groß-Gerau ist hessische Modellregion für Inklusion. Dabei ging es in den vergangenen zwei Jahren um integrierte Ausbildung und Arbeit. Ziel ist unter anderem, Strukturen zu schaffen, damit Förderschüler passgenau in Arbeit vermittelt werden können. Auch sollen Initiativen zum Aufbau von Integrationsbetrieben und integrierter Arbeit unterstützt werden.

Dabei konnte der Kreis laut einer Mitteilung auf umfassende Vorarbeiten zum Thema Inklusion zurückgreifen: So hatte er bereits im Jahr 2011 die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention beschlossen, 2012 einen Inklusionsbeirat gegründet und Anfang 2013 ein Inklusionsleitbild mit praktischen Umsetzungsschritten vorgestellt.

Bei einer Abschlussveranstaltung am Mittwoch, 11. Februar, werden der Kreis und das Kommunale Jobcenter im Georg-Büchner-Saal des Landratsamts von 12 bis 17 Uhr unter dem Titel „Auf dem Weg zu einem inklusiven Arbeitsmarkt“ die Ergebnisse des Modellprojekts vorstellen.

Winfried Kron vom Hessischen Sozialministerium zieht dabei eine Zwischenbilanz zur Umsetzung der UN-Konvention in Hessen. Stefan Sell von der Hochschule Koblenz wird anschließend die strukturellen Voraussetzungen einer inklusiven Arbeitsmarktpolitik untersuchen, ehe Monika Labruier von der Füngeling-Router gGmbH über erfolgreiche Integration unter marktorientierten Bedingungen berichtet.

Abschließend werden die Ergebnisse der Modellregion Kreis Groß-Gerau vorgestellt. Moderiert wird die Veranstaltung von Ulrike Cramer, der Fachbereichsleiterin Soziale Sicherung und Chancengleichheit der Kreisverwaltung. (ers)

Die Teilnahme an der Abschlussveranstaltung am 11. Februar ist frei. Anmeldungen werden bis Freitag, 6. Februar, bei der Kreisverwaltung unter 06152/989471 oder per E-Mail an soziale-sicherung@kreisgg.de entgegengenommen.

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