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Weniger Insolvenzen als im März

  • Jonas Nonnenmann
    vonJonas Nonnenmann
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In Südhessen stagniert die Zahl der Unternehmenspleiten– das zeigen laut Industrie-und Handelskammer (IHK) Darmstadt aktuelle Zahlen.

In Südhessen gibt es bisher keine Corona-bedingte Pleitewelle von Unternehmen – das zeigen laut Industrie-und Handelskammer (IHK) Darmstadt aktuelle Zahlen des Statistischen Landesamtes. Seit März hätten in Südhessen sogar etwas weniger Unternehmen Insolvenz angemeldet. „Das stimmt uns verhalten optimistisch für den Rest des Jahres“, sagt Martin Proba, Leiter des Geschäftsbereichs Unternehmen und Standort. Die südhessischen Unternehmen hätten sich auch in der Vergangenheit immer wieder vergleichsweise krisenresistent gezeigt. Viele Firmen hätten wegen der Corona-Pandemie ihre Kosten gesenkt und achteten mehr auf das Liquiditätsmanagement. Vor allem im Einzelhandel, in der Gastronomie und im Dienstleistungssektor sei die wirtschaftliche Situation aber auch in Südhessen „extrem angespannt“, bei vielen Unternehmen schmelze das Eigenkapital. „Sollten alle Maßnahmen nicht greifen, weil sich die Märkte aufgrund von Corona nicht erholen, kann die Insolvenz letztlich aber auch eine Lösung sein“, sagt Proba. Das Insolvenzverfahren müsse aber richtig vorbereitet und umgesetzt werden.

Weitere Infos und Terminvereinbarungen über www.darmstadt.ihk.de

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