IHK Darmstadt

IHK Darmstadt: Unternehmen investieren weniger

  • Jonas Nonnenmann
    vonJonas Nonnenmann
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Ein Bericht der IHK zeigt auf, dass die Investitionen in Südhessen zurückgehen. Doch die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie sind auch anderswo bemerkbar.

Die Coronakrise hat den Mittelstand in der Region im Griff – das zeigt laut Industrie-und Handelskammer Darmstadt (IHK) ein aktueller Bericht.

Das „Konjunkturschlaglicht Mittelstand“ erscheint einmal im Jahr, Grundlage des Papiers ist eine Umfrage unter 289 Unternehmen in Südhessen.

Hauptsorgen der Unternehmen sind laut IHK die Inlandsnachfrage und die Maßnahmen der Politik zur Pandemiebekämpfung. „Zwar haben viele Unternehmen in den vergangenen Jahren gut gewirtschaftet und Rücklagen gebildet, aber irgendwann sind die aufgebraucht“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Uwe Vetterlein.

Nur 26 Prozent der Unternehmen mit 20 bis 199 Mitarbeitern melden laut IHK aktuell gute Zahlen, 48 Prozent berichteten von befriedigenden Geschäften, 26 Prozent sind unzufrieden. Hintergrund der gemischten Lage ist laut Vetterlein, dass einige Großhändler von den steigenden Umsätzen beim Online-Shopping profitieren.

Personalabbau droht

Die kleinen Unternehmen mit bis zu 19 Mitarbeitern beurteilen die Lage noch etwas schlechter. Das gelte vor allem für das Gastgewerbe und die Veranstaltungsbranche. Nur eine kleine Gruppe schlage sich gut – Industriebetriebe, die vor allem für den inländischen Markt herstellen und sich keine Sorgen um den einbrechenden Export machen müssen. Auch beim Blick in die Zukunft äußerten sich Unternehmen mit höchstens 19 Mitarbeitern pessimistischer. Beim Personal stünden die Zeichen unabhängig von der Unternehmensgröße schlecht – da drohe überall Abbau. Auch bei den Investitionen halten sich sowohl kleine als auch mittelgroße Unternehmen aktuell zurück, jon

Den ganzen Bericht gibt es unter www.darmstadt.ihk.de, dann ins Suchfeld 4249530 eingeben.

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