Streik geplant

Horiba weist Kritik zurück

Sie ist alles andere als begeistert: Die Geschäftsführung der Firma Horiba kritisiert den Plan der IG Metall und ihres Betriebsrates, zu Warnstreiks aufzurufen. Der Vorwurf heißt Tarifflucht.

Die Geschäftsführung der Firma Horiba kritisiert die Ankündigungen von Warnstreiks. Wie berichtet, wollen die Industriegewerkschaft (IG) Metall und der Betriebsrat dadurch verhindern, dass der japanische Konzern, der vor vier Jahren den Darmstädter Maschinenbaubetrieb Schenck Pegasus übernahm, weiter aus dem Tarifvertrag aussteigt. Neu Angestellte bekommen laut Angaben zehn Prozent weniger Lohn.

Horiba habe seit der Übernahme rund zehn Millionen Euro in den Standort Darmstadt investiert und die Zahl der Beschäftigten konstant gehalten, sagte Geschäftsführer Karl-Hermann Breyer. IG Metall und Betriebsrat hatten indes kritisiert, die Zahl der Beschäftigten sei von 320 auf 270 gesunken.

Nach Darstellung von Geschäftsführer Breyer hat Horiba seit Übernahme den Umsatz um 34 Prozent gesteigert. Ein Umsatzplus hatten Gewerkschaft und Betriebsrat nicht in Abrede gestellt, allerdings monierten sie, dass die Niederlassung aufgrund von Missmanagement dennoch keine schwarzen Zahlen schreibe. frs

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