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Hoffen auf Supermarkt

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Ein Bauantrag für einen neuen Nahversorger am Allende-Platz in Mörfelden ist gestellt. Laut der Linken-Fraktion sollte einer Genehmigung nichts im Wege stehen.

Es gibt Grund zur Hoffnung auf einen neuen Supermarkt am Allende-Platz in Mörfelden. Dies teilt Dietmar Treber, stellvertretender Fraktionsführer der DKP/Linke Liste, mit. Seine Fraktion hatte am vergangenen Wochenende zu einem Lokaltermin eingeladen. Hier hatte vor einem Jahr ein Discounter als letzte Einkaufsmöglichkeit geschlossen. Insgesamt drei parlamentarische Anfragen hatte die Linke Fraktion nach eigenen Angaben bezüglich dieses Projektes und einer angekündigten Neueröffnung gestellt.

Alle Antworten aus dem Rathaus mit konkreten Zeitangaben hätten sich aber nicht erfüllt, schreibt die Linke in einer Mitteilung. Noch immer gebe es für viele Menschen in diesem Stadtteil keine fußläufig zu erreichende Nahversorgung. Vor allem für die Menschen im Altenhilfezentrum und einer Altenwohnanlage sei dies ein großes Problem.

Wie Treber berichtete, gibt es jetzt aber Hoffnung. Ein Bauantrag für den Supermarkt sei zwar noch nicht beschieden, aber gestellt und stehe kurz vor der Entscheidung. „Wie aus dem Rathaus zu vernehmen ist, stehe einer Genehmigung aus städtischer Sicht nichts entgegen.“

Im dem alten Laden, der jetzt umgebaut und modernisiert werden soll, gebe es bereits kleinere Arbeiten. Nach vorsichtigerer Einschätzung könnte der neue Discounter im April kommenden Jahres seine Pforten öffnen und eine dringende Versorgungslücke im Stadtteil Mörfelden schließen.

„Wie bleiben dran, werden sehen und berichten wie es hier weiter geht“, versprach der Fraktionsvorsitzenden der DKP/LL, Gerd Schulmeyer. sia

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