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Der Rennwagen F20 ist hier der letzte seiner Art. Der Rennwagen F20 ist hier der letzte seiner Art. (Bild: Renate Hoyer)
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Der Rennwagen F20 ist hier der letzte seiner Art. Der Rennwagen F20 ist hier der letzte seiner Art. (Bild: Renate Hoyer)

Darmstadt

Hochschule Darmstadt: Der letzte Verbrenner ist fertig

  • Jonas Nonnenmann
    vonJonas Nonnenmann
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Der neue Rennwagen des „Formula Student“-Teams der Hochschule Darmstadt ist fertig. Mehrfach hatte die Pandemie dem Team einen Strich durch die Rechnung gemacht.

Das „Formula Student“-Team der Hochschule Darmstadt (FaSTDa) hat seinen zwölften Rennwagen fertiggestellt. Der Weg zu dem Gefährt namens F20 war laut Hochschule wegen der Pandemie hürdenreich. Ein Jahr später als geplant, ist der Rennwagen nun fertig. Im vergangenen Frühjahr sei er schon halb fertig gewesen – dann kam der erste Lockdown.

„Wir haben unser Teamleben zwar schnell komplett auf online umgestellt, konnten aber mehrere Monate nicht in unsere Werkstatt“, sagt FaSTDa-Teamleiterin Leonie Schneider. Im Sommer durfte das Team vor Ort weiterarbeiten, Ende 2020 war dann kurz vor Fertigstellung wieder Schluss. Demotivieren ließen sich die 50 Studentinnen und Studenten davon nicht. „Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns alle Einzelteile noch einmal genau angeschaut“, sagt Teamleiterin Schneider. „Es kamen viele kreative Ideen und unser Ziel war, noch einmal alles aus dem Wagen herauszuholen“. Der F20 ist mit 170 Kilogramm nun mehr als 10 Kilo leichter als der Vorgänger. Alleine sechs Kilo gewannen die Studierenden durch neue, kleinere Reifen mit leichten Magnesiumfelgen. Und mit 74 PS ist der Rennwagen 17 PS kräftiger als der Vorgänger, bei gleichem Verbrauch.

Wettkampf im Blick

Demnächst wollen die Studierenden sich wieder mit anderen Hochschul-Teams messen – bei Rennen in Spanien und Tschechien. Außerdem haben sie die nächste große Veränderung im Blick – ab 2022 wollen sie nur noch Elektro-Flitzer bauen. Das bedeutet auch: Dder F20 ist der letzte Verbrenner. „Für uns ist das ein großer Umbruch“, sagt Schneider. Eingesetzt werden künftig Radnabenmotoren, die in den Rädern unterkommen sollen, verrät sie. Zeitgleich arbeiten die Studierenden an einem autonomen System.

„Es macht wirklich große Freude, das miterleben zu dürfen,“ sagt Faculty Advisor Professor Florian Van de Loo vom Fachbereich Maschinenbau und Kunststofftechnik, der das studentische Team zusammen mit weiteren Kollegen betreut.

Das Rennwagen-Projekt wird außerdem von mehreren Unternehmen finanziell unterstützt. jon

Weitere Infos finden Interessierte auf der Projekt-Seite www. fastdaracing.wordpress.com und unter www.facebook.com/fastda jon

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