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„Hitlers Gefangener“: Platz in Darmstadt erinnert jetzt an Martin Niemöller

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Von: Claudia Kabel

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Nach Martin Niemöller wurde ein Platz im Darmstädter Paulusviertel benannt.
Nach Martin Niemöller wurde ein Platz im Darmstädter Paulusviertel benannt. © EKHN

Ein Platz im Darmstädter Paulusviertel wird nach dem ersten Kirchenpräsidenten Martin Niemöller benannt. Die EKHN besteht seit 75 Jahren.

Nach Martin Niemöller (1892 -1984), dem Pfarrer und ersten Kirchenpräsidenten der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), ist am Montag in Darmstadt ein Platz nahe der Pauluskirche und der Evangelischen Kirchenverwaltung benannt worden - und das kurz vor der Feier zum 75-jährigen Bestehen der EKHN am 30. September. Die Enthüllung des Schildes in der Einmündung der Hoffmann- und der Hobrechtstraße in die Ohlystraße nahmen Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) und Kirchenpräsident Volker Jung vor. Der 1892 im nordrhein-westfälischen Lippstadt geborene Niemöller gilt laut EKHN als einer der prägenden Menschen des 20. Jahrhunderts in Deutschland. Als Gemeindepfarrer in Berlin-Dahlem gehörte er zu den wenigen in der evangelischen Kirche, die gegen Hitler Widerstand leisteten. Er war acht Jahre lang im Konzentrationslager als „Hitlers persönlicher Gefangener“. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er der erste Kirchenpräsident. Im Ausland galt er als „Botschafter des anderen Deutschlands“. Er starb 1984 in Wiesbaden. cka

Info : www.ekhn.de/75Jahre

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