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Darmstadt

Hinab ins Gewölbe

  • Lara Feder
    VonLara Feder
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Der Keller-Klub hat nach einer langen Pause wieder geöffnet. Ein großes Aufatmen bei Darmstadts Kunstschaffenden. Denn das Gewölbe gilt als wichtige Kulturinstanz.

Schon der Künstler Daniel Spoerri, die Komponisten Bruno Maderna und Karl-Heinz Stockhausen sowie die Schriftsteller Günter Grass und Erich Kästner stiegen einst die steile Treppe hinab. Doch über zwei Jahre stiegen nur noch Handwerker und Bauarbeiter in den Keller-Klub unter dem Residenzschloss hinab.

Nach der Renovierung hat der Keller-Klub den Faden einfach wieder aufgenommen. Wie bisher sieht er sich als Treffpunkt für Künstler aus den verschiedensten Bereichen und für künstlerisch Interessierte. "Es finden monatlich zwei bis drei Veranstaltungen statt", so Judith Kautz, Vorstand des Keller-Klub. "Darunter finden sich Lesungen, Konzerte verschiedener Musikrichtungen und Ausstellungen." An den Events können auch Nichtmitglieder teilnehmen. Der normale Keller-Klub-Besuch ohne Event ist dagegen Vereinsmitgliedern sowie deren Gästen vorbehalten. Der Keller hat von Dienstag bis Samstag jeweils von 19 Uhr bis zum Morgen geöffnet. Der Keller-Klub hat zur Zeit etwa 300 Mitglieder, so Kautz. "Eine Aufnahme als Mitglied ist nur möglich, wenn zwei Mitglieder als Bürgen den Aufnahmeantrag unterstützen", erklärt sie .

Der Keller-Klub, bekannt auch als "Künstlerkeller", wurde im Jahr 1952 von namhaften Darmstädter Künstlern ins Leben gerufen. Er war lange Zeit für alle in Darmstadt lebenden und arbeitenden Künstler aller Sparten ein wichtiges Refugium mit hohem nationalen und auch internationalen Bekanntheitsgrad.

Die Hausherrin, die Technische Universität, hatte zum 30. Juni 2015 eine Kündigung ausgesprochen. Grund dafür waren Umbau- und Restaurierungsarbeiten. laf

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