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Hilfe bei Schulden

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Von: Judith Köneke

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Der Hauptauslöser ist Arbeitslosigkeit, zeigt die Erfahrung der Schuldnerberatungsstelle. Das Amt stellt den Jahresbericht 2017 vor.

Die Abteilung Schuldnerberatung und Wohnungssicherung des Amts für Soziales und Prävention Darmstadt hat kürzlich ihren Jahresbericht 2017 vorgelegt. Darin finden sich die Zahlen zu den Beratungsleistungen. Darunter etwa die Anzahl der einmaligen Beratungen als Maßnahme der Krisenintervention (1247). Die Schuldnerberatung kümmert sich um alle Darmstädter mit Schuldenproblemen, drohendem Verlust von Wohnraum und Strom fuhr und berät diese kostenfrei und neutral. Der Jahresbericht stelle nicht nur Transparenz her, sondern erlaube den Service weiter zu verbessern und noch stärker auf die Betroffenen zuzuschneiden, erläutert Sozialdezernentin Barbara Akdeniz.

Noch immer glaubten viele, dass wer überschuldet ist, auch selbst schuld sei. Diese Behauptung sei eindeutig falsch. Die langjährigen Erfahrungen der Schuldnerberatungsstelle und alle wissenschaftlichen Untersuchungen belegten deutlich, dass Hauptauslöser von Überschuldung immer noch Arbeitslosigkeit sei. Weitere häufige Auslöser sind die Folgen von Trennung und Scheidung, die Familiengründung, gescheiterte Selbstständigkeit und in den letzten Jahren mit steigender Tendenz die Folgen von Erkrankungen. Folge von Überschuldung sind häufig auch Miet- und Energieschulden. Seit Jahren bietet die Schuldnerberatung einmalige Beratungen als Maßnahme der Krisenintervention an. jkö

Kontakt: E-Mail an Amt-fuer-Soziales-und- Praevention@darmstadt.de oderTelefon 0 61 51 / 13 21 63.

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