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Halb so viele Knöllchen wie 2013

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Gegenüber dem Vorjahr hat sich 2014 die Zahl der Knöllchen für zu schnelles fahren halbiert. Der Grund dieser Verbesserung könnte möglicherweise an den neu installierten Blitzeranlagen liegen.

Darmstadts Ordnungsdezernent Rafael Reißer (CDU) hat die Zahl der Anzeigen für zu schnelle Autofahrer bekannt gegeben: Im Jahr 2014 sind 31 142 Verfahren eingeleitet worden. Das ist im Vergleich zum Vorjahr beinahe eine Halbierung der Knöllchen: 2013 wurden noch 60 142 Verstöße angezeigt.

Der Grund dieser Verbesserung könnte möglicherweise an den neu installierten Blitzeranlagen in Wixhausen, Frankfurter Landstraße/ Messeler-Park-Straße, und Landgraf-Georg-Straße/ Pützerstraße liegen, vermutet Ordnungsdezernent Reißer. Die Stadt betreibt an insgesamt elf Standorten Blitzer, mit denen Autofahrer erfasst werden, die zu schnell oder über rote Ampeln fahren. Noch 2015 solle eine weitere Blitzersäule samt Messinstrument angeschafft werden, so Reißer. Der Standort stehe noch nicht fest.

Inwieweit sich diese Anlagen positiv auf die Verkehrssicherheit ausgewirkt haben, könne nicht eindeutig gesagt werden, antwortete Reißer bei der jüngsten Stadtverordnetensitzung auf eine Frage des Stadtverordneten Ctirad Kotoucek (CDU). Aussagen darüber wären „rein hypothetischer Natur“.

Reißer verdeutlichte aber mit einem drastischen Beispiel, wie wichtig eine derartige Überwachung für die Verkehrssicherheit sei: So sei ein Autofahrer auf der Kreuzung Rheinstraße/ Kavalleriesand mit Tempo 150 statt der erlaubten 50 Stundenkilometer erwischt worden. An der Kreuzung Karlsruher/ Pfungstädter Straße würden die meisten Verstöße festgestellt.

Für das laufende Jahr zeichne sich wieder ein leichter Anstieg ab: Bis zum 30. Juni seien 22 488 Verfahren eingeleitet worden. (ryp)

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