Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für FR.de. Danach lesen Sie FR.de gratis mit Werbung.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf FR.de
  • Zum Start nur 0,99€ monatlich
  • Zugang zu allen Berichten und Artikeln
  • Ihr Beitrag für unabhängigen Journalismus
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Lilien-Präsident Fritsch (re.) stopft ein Heimtrikot der 98er ins Kupferrohr, das OB Partsch hält.
+
Lilien-Präsident Fritsch (re.) stopft ein Heimtrikot der 98er ins Kupferrohr, das OB Partsch hält.

Darmstadt

Grundsteinlegung am „Bölle“ in Darmstadt

  • Jens Joachim
    VonJens Joachim
    schließen

Die neue Haupttribüne im Stadion am Böllenfalltor des Fußball-Zweitligisten SV Darmstadt 98, die knapp 27 Millionen Euro kosten wird, soll im Herbst 2022 fertig sein.

Die Sonne scheint, die Menge tobt und wartet auf ein Lilientor“ hallt es vor jedem Heimspiel der Darmstädter Lilien durch das Stadion am Böllenfalltor. Doch wegen der Corona-Beschränkungen finden die Spiele des Fußballzweitligisten SV Darmstadt 98 bekanntlich bereits seit Monaten vor leeren Rängen statt. Gleichwohl schreitet der Umbau der Heimspielstätte der 98er weiter planmäßig voran, damit auch künftig die Lilienfans in einem modernisierten „Bölle“ wieder Stimmung machen können, wenn dies das Infektionsgeschehen zulässt.

Getreu der Vereinshymne lachte auch am Montagvormittag die Sonne von einem strahlend blauen Himmel, als die Verantwortlichen des Sportvereins und der Stadt nun den Grundstein für den Bau der neuen Haupttribüne im „Bölle“ legten. Oberbürgermeister Jochen Partsch (Grüne) und Darmstadts Stadtkämmerer André Schellenberg (CDU) waren gekommen, um gemeinsam mit Vereinspräsident Rüdiger Fritsch und Michael Weilguny, dem Geschäftsführer der für die Umbauarbeiten zuständigen SV Darmstadt 98 Stadion GmbH, den symbolischen Akt zu vollziehen.

Grundsteinlegung am „Bölle“ in Darmstadt: Trikot in der Kupferkapsel

Die Kupferkapsel wurde von OB Partsch und Vereinspräsident Fritsch mit dem aktuellen Heimspiel-Trikot der Lilien und einer aktuellen Tageszeitung befüllt. Anschließend wurde die Kapsel in dem Grundstein deponiert, verschlossen und von Partsch. Fritsch, Schellenberg und Weilguny eingemörtelt.

Nachdem im Sommer vergangenen Jahres mit dem Abriss der aus den 1970er Jahren stammenden Haupttribüne begonnen wurde, laufen seit November die Rohbauarbeiten an der neuen Tribüne, für welche die Ingelheimer Baufirma Karl Gemünden zuständig ist.

Erste Stützen für Haupttribüne am „Bölle“ stehen bereits

Während im südlichen Bereich derzeit die letzten Bauarbeiten an den Fundamenten erledigt werden, wurden nach einer Mitteilung des Vereins im nördlichen Bereich bereits die ersten Stützen für das Tribünenbauwerk errichtet.

Anschließend entsteht der Stahlbau, an dem auch das neue Tribünendach angebracht werden soll. Auch dieses Gewerk ist bereits vergeben. Für diese Arbeiten bekam die Metallbaufirma Konrad aus Baden-Württemberg den Zuschlag.

2900 Plätze auf der Haupttribüne im Stadion am Böllenfalltor

Die neue Haupttribüne wird künftig Platz für rund 2900 Besucherinnen und Besucher inklusive 19 Logen und rund 900 sogenannte „Business-Sitze“ bieten. Auf dem Dach der Tribüne ist zur Energieversorgung eine Photovoltaikanlage vorgesehen.

Nach Angaben von Geschäftsführer Weilguny wird der Neubau der Haupttribüne rund 26,7 Millionen Euro kosten. Die Gesamtkosten für Stadionumbau inklusive Tribüne auf der Gegengeraden und umfassende Bauarbeiten im Umfeld des Stadions betragen 46,7 Millionen Euro.

Stadt Darmstadt investiert 21 Millionen Euro in „Bölle“-Umbau

Die Stadt Darmstadt beteiligt sich an den Umbaukosten mit einem Investitionskostenzuschuss in Höhe von maximal 21 Millionen Euro. Weitere dreieinhalb Millionen Euro steuert das Land Hessen bei.

Die restlichen bis zu 22,2 Millionen Euro investiert der SV Darmstadt 98 mit Eigen- und Fremdkapital. Die Fertigstellung der Umbauarbeiten, die durch den Generalplaner, das Frankfurter Büro 1100:Architekten begleitet werden, ist für den Beginn der Saison 2022/23 geplant.

Für den Betrieb des Stadions ist seit 2018 der SV 98 beziehungsweise seine Tochtergesellschaft, die SV Darmstadt 98 Stadion GmbH, verantwortlich.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare