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Radfahren in Darmstadt

Gewonnener Platz für Radfahrer

  • Lara Feder
    VonLara Feder
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Was in Darmstadt übergangsweise funktioniert, kann eine dauerhafte Lösung sein, so der Verkehrsclub (VCD), der fordert: „Ring frei fürs Rad“. Fällt ein Streifen für Autofahrer weg, profitieren die Radler davon.

Wegen der Bauarbeiten an den Gleisanlagen der Schlossumfahrt (B26) für Straßenbahnen steht dem Autoverkehr aktuell ein Fahrstreifen weniger zur Verfügung. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) fordert nun, dies zur Dauereinrichtung zu machen und den gewonnenen Platz den Radfahrern zur Verfügung zu stellen.

„Die reduzierte Anzahl der Fahrstreifen auf dem Cityring vor Staatsarchiv und Landesmuseum ist lang geübte Praxis. Bei quasi jeder Veranstaltung um das Schloss wie Heinerfest und Schlossgrabenfest fällt der Fahrstreifen auf der Seite der Innenstadt über einen längeren Zeitraum für den Verkehr weg“, so Sabine Crook, Vorsitzende des VCD Darmstadt-Dieburg. „Wenn es noch eines Nachweises bedurfte, dass man auf den Fahrstreifen guten Gewissens auch dauerhaft verzichten kann, dann wurde er mit der aktuellen Baumaßnahme der Heag Mobilo erbracht“, sagt Crook.

Auf dem Cityring ist bislang „nur ein Stückwerk an Radverkehrsanlagen“ vorhanden. Nun bestehe die Chance, eine entscheidende Lücke zu schließen. Der an der Landgraf-Georg-Straße beginnende Radstreifen verschmälert sich im Kurvenbereich am Karolinenplatz erheblich. „Eigentlich ist er viel zu schmal für den Radverkehr“, erläutert Crook. Erst ab der Schleiermacherstraße sei der wieder besser nutzbar, jedoch weiterhin recht schmal und zeitweise durch Bushaltestellen unterbrochen. „Das Problem hat zwar selbst die regierende Koalition erkannt“, sagt Crook mit Blick auf einen Antrag von Grünen/CDU in der Stadtverordnetenversammlung vom März 2017. „ Eine Änderung ist aber nicht erkennbar eingetreten.“ laf

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