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Svenja Beck wurde fünf Jahre lang von ihrem Mann schwerst misshandelt.
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Svenja Beck wurde fünf Jahre lang von ihrem Mann schwerst misshandelt.

Darmstadt

Gewalt gegen Frauen: Engagement von Svenja Beck geht bis in die Politik

  • Claudia Kabel
    VonClaudia Kabel
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Svenja Beck ist mit Ihrer Aufklärung über den narzisstischen Missbrauch durch ihren Ex-Partner erfolgreich: Jetzt hört ihr sogar die Landes-SPD zu. Der HR zeigt eine Reportage über sie.

Insgesamt 81 Videos hat Svenja Beck bisher auf ihrer Facebookseite und auf Youtube eingestellt. Zweimal die Woche ist sie damit auf Sendung. Sie berichtet darin von ihrem jahrelangen Martyrium, aber auch davon, wie ihr Alltag jetzt aussieht. Damit will sie denjenigen, die ähnliches wie sie erleben, Mut machen, aus der Beziehung auszubrechen.

In ihrer bundesweiten Selbsthilfegruppe „Toxische Beziehungen und Narzisstischen Missbrauch überwinden“ hat sie nach eigenen Angaben bereits 3100 Mitglieder.

Ihr Engagement reicht inzwischen bis in die Politik. An diesem Mittwoch ist Svenja Beck beim Arbeitskreis Frauen der Landes-SPD eingeladen, um über ihre Erfahrungen vor allem auch mit den hessischen Behörden zu berichten. Ziel der frauenpolitischen Sprecherin der SPD, Nadine Gersberg, sei, eine parlamentarische Initiative anzustrengen, dass Behörden und Polizei stärker für die Themen Gewalt gegen Frauen und Stalking sensibilisiert werden sollen, sagte eine Parteisprecherin auf FR-Anfrage. Auch wolle die SPD Beck dabei unterstützen, weitere Möglichkeiten für ihre Vorträge zu finden.

Der Hessische Rundfunk hat kürzlich eine 30 minütige Dokumentation über Svenja Beck gedreht, die ab sofort in der ARD-Mediathek abrufbar ist.

Die Filmreportage von Antonella Berta, „Toxische Beziehungen – Ich überlebte zwei Femizid-Versuche“, wird am 6. Mai ab 21.45 Uhr im HR-Fernsehen gezeigt.

Svenja Becks Selbsthilfegruppe ist online erreichbar unter: becksvenja.wixsite.com/website und facebook.com/svenja.beck.585

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