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Gesicht zeigen gegen Rassismus

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Plakat auf einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des NSU-Terrors.
Plakat auf einer Gedenkveranstaltung für die Opfer des NSU-Terrors. © dpa

Unter dem Motto „Gesicht zeigen“ hat es 2014 neun Projekte gegen Diskriminierung und Rassismus sowie für ein weltoffenes Darmstadt gegeben. Auch 2015 fördert die Verwaltung wieder Projekte.

Eine junge Frau mit Lippenpiercings schaut offen in die Kamera, eine andere mit Afrolocken blickt skeptisch über ihre linke Schulter, ein junger Mann mit Kapuzenpulli und Bierflasche in der Hand starrt mit zusammengekniffenen Lippen nachdenklich vor sich hin.

Einnehmend waren die großformatigen Portraitfotos „Gegen alltäglich erfahrene Diskriminierung und Rassismus“, die jetzt bei einer Präsentation der AG Aktion Weltoffenes Darmstadt im Heiner-Lehr-Zentrum einen visuellen Rahmen bildeten. Die Bilder von Studenten am Fachbereich Gestaltung der Hochschule Darmstadt waren eines von neun Projekten 2014 unter dem Motto „Gesicht zeigen“, die Geld aus einem eigens hierfür bereitgestellten Fördertopf der Stadt erhalten hatten. Dieses Jahr kann man sich wieder mit Projekten bewerben, die Frist läuft am 10. Februar ab.

Als Koordinator und Ansprechpartner für die Bewerber steht Jan Rothermel bereit. 17 000 Euro sind dieses Mal insgesamt zu vergeben. Erfreut äußerte sich der Koordinator über die Vielfalt der eingehenden Projekte. Das reichte voriges Jahr von Workshops, bei denen Schüler sich mit dem Thema Diskriminierung befassten, über den Besuch des Auschwitz-Überlebenden Leslie Schwartz bis hin zur Toleranzdemonstration Christopher-Street-Day.

Anträge zur Projektförderung können bis 10. Februar, eingereicht werden: bei der Koordinierungsstelle Weltoffenes Darmstadt, Eckhardstraße 7, Darmstadt, Telefon: 06151/715615, E-Mail: koordinierungsstelle@jugendring-darmstadt.de. (aw)

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