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Geld für Kranichstein

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Die Umgestaltung der Bartningstraße und die Aufwertung der Stadtteileingänge sind in Kranichstein in der Planung. Das Geld dafür kommt aus dem Programm Soziale Stadt. Auch die Stadt muss etwas dazugeben.

Das Programm Soziale Stadt in Kranichstein wird fortgesetzt. Land und Bund stellen 372?000 Euro aus dem Städtebauförderungsprogramm bereit. Die Stadt muss 186?000 Euro aufbringen. Darmstadt zählt damit zu den hessenweit 24 Städten und Gemeinden, die Zuschüsse erhalten. Mit dem Programm werden „Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf“ gefördert. Neben Kranichstein ist in Darmstadt Eberstadt an dem Programm beteiligt.

Von den Zuschüssen soll vor allem die Rahmenplanung für den öffentlichen Raum umgesetzt werden. Dazu zählt nach Angaben des Architekturbüros Freischlad und Holz, das die Umsetzung des Programms koordiniert, die Umgestaltung der Bartningstraße und die Aufwertung der Stadtteileingänge. Geplant ist zudem, die Wegverbindung um die Seen zu verbessern. Auch das Wohnumfeld will die Stadt durch den Bau von Spielbereichen verbessern.

Seit zehn Jahren Förderung

Seit dem Jahr 2000 wird die Entwicklung Kranichsteins über das Programm Soziale Stadt mitfinanziert. In dieser Zeit bewilligte das hessische Wirtschaftsministerium knapp 6,4 Millionen Euro. Bund, Land und Stadt brachten jeweils ein Drittel des Betrags auf. Hinzu kamen nahezu 23 Millionen Euro an Drittmitteln – darunter 11,5 Millionen Euro der Wohnungsbaugesellschaft GWH.

In Kranichstein erhielten unter anderem der Hort in der Jägertorstraße und die Kästnerschule ein neues Außengelände. Zudem wurden der Spielplatz auf der Brentanowiese und das Jugendcafé Chillmo gebaut. ( rf)

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