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SPD gegen Gebühren fürs Parken

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Die Kosten für Parken im Woogsviertel stehen in der Kritik. Der SPD-Ortsverein lehnt die Einführung von Parkgebühren ab.

Der SPD-Ortsverein Gervinus lehnt die Einführung von Parkgebühren im Woogsviertel ab, heißt es in einer Stellungnahme der Partei. Damit widerspricht Gervinus einer Pressemitteilung der Stadt, wonach bei der Quartiersbegehung durchs Woogsviertel zum Parkraummanagement eine Mehrheit der Anwesenden die Problemsicht geteilt habe und es nur vereinzelt Skepsis gab.

Das Ergebnis der Quartiersbegehung sei klar: „Das Woogsviertel lehnt die Erhöhung von Parkgebühren und die angestrebte Verknappung des Parkraums strikt ab“, erklärte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende und Stadtverordnete Tim Huß. Er hatte mit der Stadtverordneten Ursula Knechtel, dem ehemaligen SPD-Bürgermeister Horst Knechtel und drei weiteren Mitgliedern der SPD-Gervinus am Rundgang teilgenommen.

Die SPD listet eine ganze Reihe von Kritikpunkten auf: Anwohner erhielten zwar eine Rechnung der Stadt, aber nicht einmal ausgewiesene Anwohnerparkplätze. Gewerbetreibende im Woogsviertel und aus der Innenstadt sorgten sich um ihre Kunden. Die Belastung von Abend- und Berufsschülern sei unsozial.

Die meisten Teilnehmer des Rundgangs sprachen sich nach Darstellung der SPD dafür aus, neue Parkflächen zu erschließen und sonst alles so zu belassen, wie es sei – ohne zusätzliche Gebühren. Wenn die Stadt Bürgerbeteiligung ernst meine, müsse sie ihre Haltung überdenken.

Nicht ein einziger Politiker von Grünen oder CDU habe sich dem Dialog mit den Woogsviertlern gestellt, kritisierte Huß. Der Verkehrsplaner Volker Blees und Verwaltungsangestellte hätten Entscheidungen von Grün-Schwarz verteidigen müssen. (ryp)

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